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Komunikat prasowy stolicy kraju związkowego Wiesbaden

WerkRaum Wiesbaden: Ort für Austausch, Stadtentwicklung und kreative Impulse 

Von Samstag, 2. Mai, bis Samstag, 31. Oktober, entsteht im ehemaligen Kaufhaus Sportscheck in der Innenstadt ein neuer Raum für Austausch und Mitgestaltung: der Werkraum Wiesbaden. Der temporäre Ort versteht sich als offenes Forum für Projekte im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC 2026) und für alle Initiativen aus Stadt und Region, die Impulse für gesellschaftliche Transformation setzen.

Die Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden, die Architektin Sandra Düsterhus (POINT. Architektur) sowie Prof. Jörg Waldschütz mit Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain haben den Werkraum Wiesbaden entwickelt. 

Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization (Kanada) den Titel World Design Capital. 2026 steht die Region Frankfurt RheinMain im internationalen Fokus. Wegweisende Projekte und Veranstaltungen zeigen, wie Design gesellschaftliche Transformation unterstützen kann. Auch in Wiesbaden beteiligen sich zahlreiche Projekte mit eigenen Vorhaben. Der Werkraum wird dabei sechs Monate lang zu einer zentralen Plattform für Austausch und Vernetzung in der Landeshauptstadt.

Viele Ideen, die im Rahmen der WDC 2026 entstehen, benötigen Sichtbarkeit, Raum und Partner. Der Werkraum Wiesbaden bündelt Informationen, unter anderem als WDC-Infopoint, und Projektpräsentationen und wird so zum Bindeglied zwischen der hessischen Landeshauptstadt, der WDC Kernzone Frankfurt und der Region RheinMain. Als sogenannter „Vierter Ort“, jenseits von Zuhause, Arbeitsplatz und Konsumzwang, wird der Werkraum zu einem Ort, an dem Initiativen ihre Projekte vorstellen und sich neue Ideen und Kooperationen entwickeln können. Ausstellungen, Workshops, Diskussionen und experimentelle Formate machen gesellschaftliche Transformation erlebbar und laden zur aktiven Mitgestaltung ein. 

Der Werkraum bringt Akteurinnen und Akteure aus Design, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Vereinen und Kultur zusammen und schafft Raum für neue Perspektiven. „Dieser Ort bietet auf zwei transformativen Ebenen maximales Potenzial: Stadträumlich bietet die Lage in der Fußgängerzone ein Angebot, das sich an alle richtet – das gestalterische Konzept basiert auf den Prinzipien der Zirkularität“, erläutert die Mitinitiatorin, Architektin und Stadtplanerin Sandra Düsterhus. Zirkularität – also die Idee, Bestehendes weiter zu nutzen, statt neu zu produzieren – wird damit zum sichtbaren Ausdruck eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen.

Der Werkraum verändert sich immer wieder über die gesamte Laufzeit. Neben Ausstellungen und Workshops sind Lehrveranstaltungen, Mitmachformate sowie partizipative Projekte geplant. So entsteht ein lebendiger Ort, der Engagement sichtbar macht und neue Kooperationen ermöglicht. „Der Werkraum wird ein offener, niederschwelliger Treffpunkt für die ganze Stadtgesellschaft. Er ist ein Experimentierraum für Wiesbaden. Wir möchten Menschen zusammenbringen, die unsere Stadt aktiv, offen und über den Projektzeitraum hinaus mitgestalten wollen“, betont Sabine Philipp, Direktorin der Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden.

Inhaltlich wird der Werkraum durch eine Vielzahl an WDC-Projekten und regionalen Partnern bespielt. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsfragen, die Wiesbaden bewegen: Wohnen im Wandel, Mobilität, Klimaschutz, Gesundheit und Ernährung, Inklusion, soziale Teilhabe und Demokratieförderung. Das Programm wird fortlaufend entwickelt und über die Laufzeit hinweg aktualisiert. Eine Übersicht der Projekte und Termine wird rechtzeitig zur Eröffnung online veröffentlicht unterwiesbaden.de/kultur/kultur-erleben/veranstaltungen/werkraum.

Das Projekt wird bisher realisiert mit finanzieller Unterstützung von folgenden Einrichtungen und Organisationen: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Landeshauptstadt Wiesbaden – Kulturamt, Caparol, Wiesbadener Volksbank (Dialog-Partner), ESWE Versorgungen (Impuls-Partner), Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, SV Wehen Wiesbaden, Hochschule Mainz.

Bisherigen Partner sind HSRM, POINT.Architektur, das Stadtmuseum am Markt (sam) und die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG Wiesbaden).

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Werkraum Wiesbaden

Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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