Sechs Freiwillige Feuerwehren nach Unwetter im Einsatz
Heftiger Starkregen hat am Abend in einigen Wiesbadener Stadtteilen für Einsätze der Feuerwehr Wiesbaden gesorgt. Mehrere Freiwillige Feuerwehren sowie Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren wegen vollgelaufener Keller, herausgehobener Gullydeckel und abgebrochener Ästen im Einsatz. Die Koordination der Einsätze erfolgte durch die Zentrale Leitstelle auf der Feuerwache 1, die wegen des Notrufaufkommens personell verstärkt wurde.
Bereits kurz nachdem gegen 18.00 Uhr der Starkregen eingesetzte hatte, gingen die ersten Notrufe in der Leitstelle ein. In der Folge wurden die Freiwilligen Feuerwehren Frauenstein, Schierstein, Stadtmitte, Dotzheim, Biebrich und Auringen sowie dienstfreie Führungskräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte etwas mehr als 20 Einsatzstellen angefahren, um Gullideckel wieder einzusetzen, Kanaleinläufe freizulegen oder Wasser mit Tauchpumpen oder Wassersaugern aus Kellern pumpen.
Parallel zu den genannten Unwettereinsätzen müssten Kräfte der Berufsfeuerwehr zu einem Gasgeruch in der Klingholzstraße und einer eingelaufenen Brandmeldeanlage im Staatstheater ausrücken. In beiden Fällen handelte es sich um blinde Alarme, so dass abgesehen von der Erkundung keine Maßnahmen erforderlich waren.
Voraussichtlich werden die meisten unwetterbedingten Einsätze gegen 20:00 Uhr abgearbeitet sein, so dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren dann ihren wohlverdienten Feierabend einleiten können. (jh)
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden.