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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

„Stille Stunde“ in Kaiser-Friedrich-Therme und im Freizeitbad Mainzer Straße

Die Landeshauptstadt Wiesbaden erweitert das Angebot der „Stillen Stunde“: Ab Mittwoch, 2. September, wird sie wöchentlich von 10 bis 12 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Therme, Langgasse 38-40, angeboten. Ab Sonntag, 6. September, findet sie wöchentlich von 8 bis 9 Uhr im Freizeitbad Mainzer Straße, Mainzer Straße 144, statt. Damit wird ein weiterer Lebensbereich inklusiver und zugänglicher.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende begrüßt die Ausweitung des Angebots und sagt: „Mit der ,Stillen Stunde‘ schaffen wir nun auch in unseren Schwimmbädern und Thermen einen Ort, an dem Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen in Ruhe und ohne Reizüberflutung teilhaben können. Als Schirmherr der ,Stillen Stunde‘ freue ich mich, dass unser Bäderbetrieb mattiaqua dieses wichtige Zeichen für mehr Inklusion setzt. Sport, Bewegung und Erholung sollen für alle Menschen in Wiesbaden zugänglich sein.“

Die „Stille Stunde“ richtet sich an Menschen, für die eine laute, reizintensive Umgebung eine große Barriere darstellen kann. Während der „Stillen Stunde“ werden unter anderem Geräusche und akustische Reize reduziert. So entsteht eine ruhigere Atmosphäre, in der Menschen das Schwimmbad oder die Therme selbstbestimmt nutzen können. 

Thomas Baum, Betriebsleiter von mattiaqua, führt mit seinem Team verschiedene Maßnahmen ein, wie zum Beispiel reduzierte Ansprache an der Kasse, Erwerb von kontaktlosen Online-Tickets, reduzierte Geräusche, ruhiges Verhalten, ein entspanntes Wassererlebnis ohne Wasserattraktionen oder die Durchführung von „stillen Aufgüssen“. 

„Mit der ,Stillen Stunde‘ möchten wir Menschen erreichen, die unsere Angebote bisher aufgrund der Reizintensität bisher nur eingeschränkt oder gar nicht nutzen konnten“, sagt Baum. „Wir freuen uns, mit diesem Angebot Barrieren abzubauen und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, unsere Bäder zu erleben.“ 

Auch der Expertenrat der Landeshauptstadt Wiesbaden begleitet die Entwicklung der Stillen Stunde. Daniela Hill erklärt: „Teilhabe beginnt dort, wo Menschen Angebote tatsächlich nutzen können. Für Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen können Lärm, Stimmen, Musik oder andere Reize zu erheblichen Barrieren werden. Die Stille Stunde schafft mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen mehr Zugänglichkeit und ermöglicht damit ein Stück mehr Selbstbestimmung.“

Mit der Ausweitung auf die Wiesbadener Bäder wird die „Stille Stunde“ zu einem wichtigen Baustein für eine inklusive Freizeitgestaltung. Die Stille Stunde soll vielen betroffenen Menschen Teilhabe ermöglichen, aber auch allen anderen Besuchern und Besucherinnen eine Entschleunigung durch eine angenehme, entspanntere Atmosphäre bieten. Weitere Informationen zu den jeweiligen Zeiten und Rahmenbedingungen stehen unterwww.mattiaqua.de und www.wiesbaden.de/stille-stunde zur Verfügung. 

Fragen beantwortet Karin Mültin, Citymanagement, unter citymanagementwiesbadende. Andrea Hausy, Kommunale Inklusionsbeauftragte, ist unter inklusionsbeauftragtewiesbadende, (0611) 315896, erreichbar.

Bilder

Von links nach rechts: Thomas Wiklinski, Badleitung Freizeitbad Mainzer Straße; Maxi-Lena Jung, Badleitung Kaiser-Friedrich-Therme; Andrea Hausy, Inklusionsbeauftragte; Daniela Hill, Expertenbeirat; Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister; Karin Mültin, Citymanagement und Thomas Baum, Betriebsleitung mattiaqua
Von links nach rechts: Thomas Wiklinski, Badleitung Freizeitbad Mainzer Straße; Maxi-Lena Jung, Badleitung Kaiser-Friedrich-Therme; Andrea Hausy, Inklusionsbeauftragte; Daniela Hill, Expertenbeirat; Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister; Karin Mültin, Citymanagement und Thomas Baum, Betriebsleitung mattiaqua
„Stille Stunde“ in Kaiser-Friedrich-Therme und im Freizeitbad Mainzer Straße

Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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