Kinder-Lebens-Lauf: Engels-Fackel macht Station vor Rathaus
Die Engels-Fackel, das Symbol des bundesweiten Kinder-Lebens-Laufs, hat am Freitag, 17. Juli, Station vor dem Wiesbadener Rathaus gemacht. Die Stadt unterstützt die symbolische Fackelübergabe, mit der auf die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize aufmerksam gemacht wird. Die Aktion sensibilisiert zudem für die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie ihrer Familien.
Veranstaltet wird die Aktion vom Bundesverband Kinderhospiz – unterstützt von Mitarbeitenden des Kinderhospizes Bärenherz, von betroffenen Familien und der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sagt: „Die wertvolle Kinder- und Jugendhospiz-Arbeit begleitet viele Familien in einer schwierigen und herausfordernden Lebensphase. Sie verdient Respekt und Anerkennung. Mit der Fackel setzen wir für alle Familien, Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Unterstützenden ein gemeinsames Zeichen für Mitmenschlichkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Dr. Natalie Schwäger vom Bundesverband Kinderhospiz erklärt: „Der Kinder-Lebens-Lauf verbindet Menschen in ganz Deutschland. Danke, dass die Fackelübergabe auch hier in Wiesbaden so engagiert unterstützt wird. Die Engelsfackel steht für Hoffnung, Verbundenheit und die Sichtbarkeit von Kinderhospizarbeit – denn kein betroffenes Kind und keine Familie soll ihren Weg allein gehen.“
Magdalene Schmitt, die Geschäftsführerin von Bärenherz, ergänzt: „Der Kinder-Lebens-Lauf macht sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihrer Familien. Mein tiefster Respekt gilt den Eltern, die Tag für Tag Außergewöhnliches leisten. Ein starkes Netzwerk der Kinder- und Jugendhospizarbeit gibt Familien Halt und zeigt: Sie sind nicht allein.“
Der Kinder-Lebens-Lauf 2026 ist die bundesweite Inklusionskampagne des Bundesverband Kinderhospiz. Im Mittelpunkt steht die symbolische Engels-Fackel, die von Engagierten aus Kinderhospizen, Familien, Ehrenamtlichen und Unterstützenden von Station zu Station weitergetragen wird. Die Kampagne startete am 16. April in Berlin und endet am 11. Oktober in Rust anlässlich des Welthospiztags. Auf einer Strecke von rund 7.000 Kilometern führt die Route über mehr als 130 Stationen in Deutschland und erstmals auch nach Österreich, Luxemburg und in die Schweiz.
Im Anschluss an den Stopp in Wiesbaden übernahm Robert Michels vom Verein Mainlichtblick die Fackel. Er trägt sie weiter nach Frankfurt am Main.
Fragen zum Kinder-Lebens-Lauf beantwortet unter anderem Andrea Hausy, Kommunale Inklusionsbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden, unter inklusionsbeauftragtewiesbadende oder (0611) 315896.
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Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

