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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Deutsch-israelische Jugendbegegnung „mail@more“ stärkt Austausch und Verständigung

Nachdem die deutsch-israelische Jugendbegegnung „mail@more“ im vergangenen Jahr abgesagt werden musste, können sich Jugendliche aus Wiesbaden und Israel in diesem Jahr wieder persönlich begegnen. Im Rahmen des Projekts treffen Schülerinnen und Schüler der IGS Rheingauviertel in Wiesbaden auf Jugendliche aus dem Kinderheim Neve Hanna in Kirjat Gat, Israel. Organisiert wird die Begegnung seit mehr als zehn Jahren von Spiegelbild e. V. gemeinsam mit der israelischen Partnerorganisation Neve Hanna.

Die Jugendlichen verbringen mehrere Tage im Rhein-Main-Gebiet und in Köln. Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen, der interkulturelle Austausch sowie gemeinsame Erfahrungen mit Geschichte, Gegenwart und Alltagskultur. Ziel der Begegnung ist es, persönliche Kontakte zu fördern, Vorurteile abzubauen und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg entstehen zu lassen. Die diesjährige Begegnung hat für alle Beteiligten eine besondere Bedeutung. Viele der Jugendlichen haben sich bereits seit Monaten auf das Wiedersehen und das persönliche Kennenlernen vorbereitet. Umso größer ist die Freude, dass der Austausch nun stattfinden kann.

Im Rahmen des Empfangs im Rathaus begrüßte Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher am Donnerstag, 18. Juni, die Jugendlichen und die beteiligten Fachkräfte. Dabei überreichte sie den Teilnehmenden ihre Zertifikate und würdigte das Engagement aller Beteiligten. Sie betonte: „Viele Konflikte entstehen dort, wo Menschen nur übereinander sprechen. Diese Jugendbegegnung schafft die Möglichkeit, miteinander zu sprechen. Sie ermöglicht jungen Menschen persönliche Erfahrungen, die Vorurteile abbauen und Freundschaften entstehen lassen können. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Beitrag für Verständigung und ein friedliches Miteinander.“

Die Jugendbegegnung wird durch das Deutsch-Israelische Jugendwerk ConAct sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden über die Fachstelle Wiesbaden International gefördert. Sie ist derzeit die einzige deutsch-israelische Jugendbegegnung dieser Altersgruppe in Deutschland, die im Rahmen der Förderung von ConAct durchgeführt wird. Die Begegnung steht unter dem Leitgedanken, auch in herausfordernden Zeiten den Kontakt nicht abreißen zu lassen und die Beziehungen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Israel nachhaltig zu stärken. Denn Verständigung beginnt dort, wo Menschen einander begegnen, miteinander sprechen und gemeinsame Erfahrungen teilen.

Bilder

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutsch-israelischen Jugendbegegnung mit Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher im Rathaus
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutsch-israelischen Jugendbegegnung mit Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher im Rathaus

Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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