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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Sechs Monate WerkRaum: Abschluss mit Finissage

Nach sechs Monaten mit Kultur, Begegnungen und Beteiligung endet der WerkRaum, Langgasse 5–9, am Samstag, 31. Oktober, mit einer Finissage mit Grußworten und Abschlussparty. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

Sechs Monate, 200 Veranstaltungen, 68 Partnerinnen und Partner und rund 40.000 Besucherinnen und Besucher: Das ist die Bilanz des WerkRaums Wiesbaden. Am Samstag, 31. Oktober, ist der WerkRaum ab 11 Uhr ein letztes Mal geöffnet. Um 18 Uhr beginnt der offizielle Teil mit einem Rückblick von Museumsdirektorin Sabine Philipp. Anschließend sprechen Stadträtin Helga Tomaschky-Fritz in Vertretung des Oberbürgermeisters und der Kulturdezernentin, Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, sowie Katharina Hesse, Direktorin Operations und Finanzen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. 

Danach geht die Finissage in eine Party mit DJ Wolfgang Kerl alias Mr. Mojo über. Die Vinothek bietet an diesem Abend eine Cocktailbar an. Bei Musik und Gesprächen besteht Gelegenheit, gemeinsam auf sechs Monate WerkRaum zurückzublicken. 

Was als Experiment begann, wurde unter der Leitung des sam – Stadtmuseum am Markt zu einem Ort, an dem Menschen zusammenkamen, Ideen entwickelten und die Innenstadt auf neue Weise erlebten. Ausstellungen, Workshops, Diskussionen und weitere Veranstaltungen machten den WerkRaum zu einer offenen Plattform für unterschiedliche Themen und Perspektiven. Mitgestaltet wurde das Programm von zahlreichen Wiesbadener Initiativen, Institutionen und Engagierten. 

Der WerkRaum entstand als konsumfreier Vierter Ort und Wiesbadener Beitrag zur World Design Capital (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 unter dem Motto „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“. Initiiert wurde das Projekt von Museumsdirektorin Sabine Philipp und der Architektin Sandra Düsterhus (Point Architektur), um den Wiesbadener WDC-Projekten eine zentrale Präsentationsplattform zu bieten. Gemeinsam mit Prof. Jörg Waldschütz und Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain entwickelten sie das ehemalige Kaufhaus zu einem offenen Raum für Gestaltung und Beteiligung. Umgesetzt wurde das Projekt von der Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden. Parallel dazu gab das Stadtmuseum anlässlich seines zehnjährigen Bestehens mit dem „Gläsernen Museum“ im Marktkeller Einblicke in seine Arbeit und zeigte, wie ein Museum als offener Ort für die Stadtgesellschaft gedacht werden kann. 

Mit der Finissage endet die zunächst auf sechs Monate angelegte Nutzung des ehemaligen Kaufhauses. Das Stadtmuseum bezieht die Erfahrungen und neuen Kontakte aus dem Projekt in seine weitere Arbeit ein. Sie sollen auch in die Weiterentwicklung des Museums als Vierter Ort einfließen: als Raum, der physische Begegnung und digitale Vernetzung verbindet, und als Plattform für gesellschaftliche Teilhabe, Co-Creation und offene Gemeinschaft. 

Weitere Informationen sind unter www.wiesbaden.de/kultur/kultur-erleben/veranstaltungen/werkraum (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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