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Timp liber

F/SEN 2026, 185 Min., FSK: ab 12, OmU

(Wir zeigen den Film mit einer Pause)

Bei einem Filmcasting begegnen sich zwei Frauen und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler*innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen - zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart - verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen. 

Inspiriert von taoistischen Ideen steht der Titel DAO für einen fortwährenden, kreisenden Fluss des Lebens, der alles verbindet und das Gleichgewicht von Gegensätzen wie Geburt und Tod, Migration und Heimat, Fiktion und Realität verkörpert. Schauspieler*innen und Laiendarsteller*innen - darunter auch Mitglieder der Familie von Alain Gomis - improvisieren innerhalb eines bewusst offenen Drehrahmens. 

Regie: Alain Gomis
Buch: Alain Gomis
Kamera: Céline Bozon
Mit Katy Corréa, D'Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etienne, Nicolas Gomis, Fara Baco Gomis, Poundo Gomis

"DAO, der dreistündige Doku-Experimental-Spielfilm des französisch-senegalesischen Regisseurs Alain Gomis, ist eine Ode an die Großfamilie. Sein dritter Berlinale-Wettbewerbsbeitrag ist ein Erlebnis, ein Rausch, und vor allem ein Film, den man fühlt, bevor man ihn zu verstehen versucht." Tip-Berlin

"Zwischen Frankreich und Guinea-Bissau; Hochzeit und Bestattung, formuliert Regisseur Alain Gomis ein großes Porträt der Lebensfreude." kino-zeit.de

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