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Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatz wegen Pfählungsverletzung am frühen Morgen

Jogger bemerkten eine Person, die sich an einem Zaun eines Sportplatzes unweit der Dr. Horst Schmidt Klinik aufgespießt hatte und sich selbst nicht befreien konnte.

Heute Morgen wurde die Feuerwehr Wiesbaden um 07:49 Uhr mit dem Stichwort H1Y – Tragehilfe groß zur Sportanlage in der Willi-Werner-Straße im Schelmengraben alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Mann beim Übersteigen eines Zaunes hängen geblieben war. Dabei zog er sich eine schwere Pfählungsverletzung am Oberschenkel zu und hing kopfüber am Gittermattenzaun. Ein Metallstab hatte sich etwa 15–20 cm tief in den Oberschenkel gebohrt. Aufgrund der starken Unterkühlung ist davon auszugehen, dass sich der Unfall bereits in der Nacht ereignete.

Entdeckt wurde die Person am Morgen zufällig von zwei Joggerinnen, die die Sportanlage betraten. Der Mann war ansprechbar, jedoch stark unterkühlt.

Die Einsatzkräfte trennten den Zaun mit einem Bolzenschneider rund um die Einstichstelle ab und stabilisierten den Patienten dabei mit einem Spineboard. Anschließend wurde er mitsamt dem Zaunstück im Bein an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in die HSK-Notaufnahme gebracht.

Der Einsatz dauerte ca. 1 Stunde. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug waren ein Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Streifenwagen der Polizei im Einsatz.
 


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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