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Rhine River Rhinos in der 1. Bundesliga

Die Rollstuhlbasketball-Mannschaft der "Rhine River Rhinos" treten nach dem geglückten Klassenerhalt auch in der Saison 2019/20 wieder in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundeliga an. Am Ende haben sich die Rhinos nach der Hauptrunde für die erste Runde der Playoffs, das Viertelfinale, qualifiziert. Im ersten Playoff-Spiel setzte es zu Hause gegen die Baskets 96 Rahden eine 58:70-Niederlage. Nun wurde die Saison aufgrund des Coronavirus vorzeitig beendet.

RBBL beendet Saison vorzeitig

Am Freitag, 13. März 2020, müssen auch die Rhine River Rhinos das Saisonende verkünden. Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Situation (COVID-19) in allen Bundesländern und dem Verbot von Veranstaltungen mit gewissen Publikumsgrößen sowie zum Schutz der Risikogruppen, zu denen gerade im Parasport einige Sportler, Ehrenamtler und Fans gehören, haben die Vereine gemeinsam beschlossen, den Spielbetrieb der Saison 2019/20 zu beenden. Damit gibt es - ebenso wie im deutschen Eishockey und Volleyball - keinen Abschluss der Playoffs und damit auch keinen Meister. Die Rhine River Rhinos beenden die Saison somit als Playoffs-Kandidat auf dem fünften Tabellenplatz.

Mit 58:70 (18:12, 11:20, 14:20, 15:18) müssen sich die Rhine River Rhinos im ersten Spiel der Playoffs-Serie gegen die Baskets 96 Rahden geschlagen geben. Damit geht Rahden in der Best Of Three Serie mit 1:0 ins Führung. Die Rhinos müssen jetzt in zwei Wochen nachlegen, um die Serie zu ihren Gunsten zu drehen.

Endspiel in Hamburg - 91:55-Sieg

Nun kam alles auf das letzte Spiel beim direkten Konkurrenten, den BG Baskets Hamburg, an. Mit einem Sieg wäre die Teilnahmean den Playoffs gesichert gewesen. Und am Ende durfte gejubelt werden, denn die Mannschaft von Head-Coach Sven Eckhardt siegte klar mit 91:55 und ist nun für die Playoffs qualifiziert. Der Jubel im Wiesbadener Lager war entsprechend groß!

58:88 gegen Hannover United

Am 17. und vorletzten Spieltag der Hauptrunde hatten die Rhinos Hannover United zu Gast im Rhinos Dome. Mit einem Sieg gegen den starken Tabellendritten, der die Teilnahme an den Playoffs bereits sicher hat, hätten dank einer Niederlage von Hamburg schon die Playoffteilnahme gesichert werden können. Doch am Ende setzte es beim 58:88 eine ganz dicke Niederlage und die Playoffs sind noch nicht erreicht, die Rhinos liegen weiterhin auf Rang fünf, dicht gefolgt von Hamburg und Trier.

Klares 37:78 beim RSV Lahn-Dill

Weiter ging es am 16. Spieltag beim zweiten Spitzeteam der Bundesliga, dem RSV Lahn-Dill. Dort waren die Wiesbadener wieder krasser Außenseiter, und so kassierte man beim 37:78 eine zwar sehr hohe, aber erwartete Niederlage. Das Team von Head Coach Sven Eckhardt liegt mit 16 Punkten weiterhin auf Rang fünf, und somit in den Playoffs. Doch jetzt warten bis zum Ende der Hauptrunde noch zwei sehr wichtige Spiele.

Rhinos mit nächsten Heimsieg

Nach der großartigen Teamleistung beim zweiten Spiel des Jahres 2020 in Elxleben wollten die Rhine River Rhinos im heimischen Dome gegen die Roller Bulls Ostbelgien am 15. Spieltag so richtig angreifen. Es galt den Tabellenplatz sechs weiter zu festigen, denn die anderen Teams im Kampf um die Playoffs schlafen nicht und setzen alles daran, sich zurück in die Playoff-Positionen zu kämpfen. Für die Rhinos musste aus diesem Grund ein Pflichtsieg gelingen, galt es doch die Punkte in Wiesbaden zu behalten.Am Ende siegte das Team von Head-Coach Sven Eckhardt nach einem schweren Spiel doch noch mit 80:70 und belegen nach dem Spieltag den vieerten Platz. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Mannschaften von Platz vier bis sieben trennen nur zwei Punkte und der Siebte wird am Ende die Playoffs verpassen.

Zehn Vereine - ein Ziel

Folgende Teams spielen neben den Rhinos in der Saison 2019/20 in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Baskets 96 Rahden, Doneck Dolphins Trier, RBB München Iguanas, BSC Rollers Zwickau, RSB Thuringa Bulls, Roller Bulls Ostbelgien, RSV Lahn-Dill, Hannover United und BG Baskets Hamburg. Zu Ende geht die Hauptrunde für die Rhinos am 22. Februar 2020 bei den BG Baskets Hamburg mit der hoffentlichen Qualifikation für die Playoffs.

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