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Eyalet başkenti Wiesbaden'in basın açıklaması

Regionale Gesundheitskonferenz: Post-Covid und Kindermedizinische Versorgung

Im November hat die letzte Regionale Gesundheitskonferenz Wiesbaden/Rheingau-Taunus/Limburg-Weilburg dieses Jahres im Wiesbadener Rathaus getagt.

Zu den Themen zählten die Versorgung von Menschen mit Post-Covid sowie die kinderärztliche Versorgung in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis. Neben Betroffenen aus der Wiesbadener Post-Covid-Selbsthilfegruppe berichtete Dr. Michael Doll, St. Josef-Hospital Wiesbaden, über die Erkrankung und stellte den aktuellen Forschungsstand vor. Im Konsens wurde deutlich, dass die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-Covid in Deutschland trotz vereinzelt guter Unterstützungsangebote noch immer unzureichend ist. Das Thema wird daher sowohl im Rahmen der Regionalen Gesundheitskonferenz weiterverfolgt und auch in anderen Informations- und Veranstaltungsformaten aufgegriffen, um Betroffene bei der Navigation durch das Gesundheitssystem und beim Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen. 

Zugleich fokussierte die Gesundheitskonferenz auch die kindermedizinische Versorgung in der Region. Das Thema war bereits in der Vergangenheit ein Schwerpunkt der Gesundheitskonferenz und soll perspektivisch durch Analysen und Lagebeschreibungen sowie Befragungen präzisiert werden, um auf geeignete Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der kindermedizinischen Versorgung hinzuwirken. Dabei sollen regionale Besonderheiten sowie der enge Austausch mit Ärztinnen und Ärzten und Betroffenen aber auch anderen Gesundheitsorganisationen wie der Kassenärztlichen Vereinigung berücksichtigt werden. In der Landeshauptstadt Wiesbaden wird das Thema darüber hinaus Bestandteil des Präventionsprojekts „URBAN SusHealth - klimaresiliente Gesundheitsförderung und Prävention im urbanen Raum“, dass durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH in Kooperation mit der Barmer Krankenkasse wissenschaftlich begleitet wird. Das Programm zielt darauf ab, Gesundheitsförderung und Prävention, Klima- und Umweltschutz sowie gesundheitliche Chancengleichheit systematisch miteinander zu verknüpfen und innovative kommunale Ansätze für Prävention und Resilienz zu entwickeln. So sollen langfristig tragfähige Strukturen geschaffen werden, die über Wiesbaden hinaus Vorbildcharakter haben und in andere Kommunen übertragen werden können. 


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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