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Eyalet başkenti Wiesbaden'in basın açıklaması

Stadt Wiesbaden zentralisiert Bau und Betrieb eigener Photovoltaikanlagen

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat in seiner Sitzung am Dienstag, 27. Januar, beschlossen, den Ausbau eigener Photovoltaikanlagen konsequent fortzuführen. Planung, Betrieb, Wartung und Instandhaltung dieser Anlagen werden künftig zentral durch das städtische Hochbauamt verantwortet.

Die Stadtverwaltung und die Eigenbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden verbrauchen jährlich rund 40 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom. Schon heute tragen 35 Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf den Dächern städtischer Gebäude dazu bei, umweltfreundlichen Solarstrom zu erzeugen. Ihre Leistung reicht aus, um den Jahresstromverbrauch von rund 350 Haushalten zu decken. Da die derzeitig installierten Anlagen nur etwa drei Prozent des für die Stadtverwaltung benötigten Stroms decken, plant das Hochbauamt, jedes Jahr weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 600 Kilowattpeak (kWp) zu errichten – das entspricht der Strommenge von rund 150 Haushalten. Über den Fortschritt des Ausbaus wird künftig jährlich berichtet. Aktuell im Bau sind Anlagen auf den Dächern der Ortsverwaltung Auringen sowie auf der Leibnizschule und Wilhelm-Leuschner-Schule, in Vorbereitung sind beispielsweise die Oranienschule und die Diltheyschule. 

„Mit der Bündelung der Aufgaben im Hochbauamt schaffen wir Effizienz und Qualitätssicherung aus einer Hand. So können wir mehr städtische Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausstatten, unseren Energieverbrauch nachhaltiger decken und gleichzeitig das städtische Budget entlasten. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Stadtverwaltung“, sagt Baudezernent Andreas Kowol. 

Photovoltaikanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Stadt nutzt den erzeugten Strom direkt in ihren eigenen Gebäuden – etwa in Schulen, Kitas, Bürgerhäusern und Verwaltungsgebäuden – und spart dadurch Kosten in Höhe von circa 280.000 Euro pro Jahr (Minderausgaben und Einspeisevergütung). Das entlastet auf Dauer auch den städtischen Haushalt. Außerdem vermeidet die Stadt dadurch jährlich aktuell circa  550 Tonnen CO2. Dies entspricht etwa 2,7 Millionen gefahrenen Kilometern mit einem durchschnittlichen Pkw oder einem Flug von 200 Personen von Berlin nach New York und zurück. 

Ein weiterer Grund für die Neuausrichtung liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung: Die Vergütung für ins Stromnetz eingespeisten Solarstrom ist in den letzten Jahren gesunken. Anlagen, die den erzeugten Strom selbst verbrauchen, lohnen sich daher besonders – vor allem in Verbindung mit Stromspeichern, die den tagsüber produzierten Strom auch abends oder bei schlechtem Wetter nutzbar machen. 

Bei der Planung neuer Anlagen berücksichtigt die Landeshauptstadt Wiesbaden unter anderem die Dachausrichtung und -neigung, den Schattenwurf und den Strombedarf des Gebäudes. So wird für jedes Objekt die bestmögliche Nutzung der Sonne erzielt. 

Künftig übernimmt das Hochbauamt nicht nur die Konzeption und Planung neuer Anlagen, sondern auch die Betreuung, Wartung und das Monitoring bestehender Systeme. Diese Bündelung der Aufgaben im Bereich Energiemanagement stellt sicher, dass Bauqualität, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen gewährleistet bleiben. Jede neue Solaranlage auf einem städtischen Dach ist damit ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlichen und unabhängigen Wiesbaden.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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