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Serie von Müllbehälterbränden hält Feuerwehr Wiesbaden in Atem

In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai wurden die Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Biebrich und Stadtmitte durch eine Serie von Bränden im Stadtgebiet gefordert. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten in den Stadtteilen Stadtmitte und Biebrich an insgesamt zehn Orten Müllbehälter in Brand gesetzt. Insgesamt wurden durch die Brände 30 Müllbehälter sowie eine Hausfassade beschädigt.

Mehrere der Brände ereigneten sich in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden, wodurch eine erhebliche Gefahr des Übergreifens bestand. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Feuerwehrkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers jedoch in allen Fällen verhindert und größerer Schaden abgewendet werden. Die Vielzahl der nahezu zeitgleich auftretenden Brände stellte eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar, die zwischen Mitternacht und 4 Uhr im Dauereinsatz waren. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft insbesondere einen möglichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Brandstellen. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Brandstiftung kein Kavaliersdelikt ist. Durch ein derartiges Verhalten besteht ein erhebliches Risiko für Menschenleben und Sachwerte. Bereits kleine Brände können sich unter ungünstigen Bedingungen schnell ausbreiten und unkontrollierbare Ausmaße annehmen.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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