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Anja Kampmann liest „Die Wut ist ein heller Stern“

Sozialkritisch, kulturanalytisch und gegenwartsnah – Anja Kampmann nimmt das Publikum mit ihrem neuen Roman, der kürzlich mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet wurde, ins Hamburger Vergnügungsviertel der 1930er Jahre.

Am Mittwoch, 25. Februar, stellt sie „Die Wut ist ein heller Stern“ um 19.30 Uhr in einer Autorinnenlesung im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vor. Die Moderation des Abends übernimmt die Journalistin Sandra Kegel (FAZ). Veranstalter ist das Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Literaturhauses unter www.wiesbaden.de/literaturhaus (Öffnet in einem neuen Tab)

Leichtfüßig und poetisch erzählt die in Hamburg geborene Autorin Anja Kampmann die Geschichte der Tänzerin Hedda, die in einem Varieté auf der Reeperbahn der 1930er Jahre arbeitet. Im Laufe des Romans entwickelt sich an der Protagonistin aber vor allem eine Geschichte des Körpers während der NS-Zeit. Hedda macht sich zunächst abhängig von der Gunst der Männer in der Erotikbar „Alkazar“, dann folgt die lähmende Starre ob der Arisierung der Kunst und schließlich greifen die Nationalsozialisten aktiv ein und zwingen sie zur Sterilisation. Kampmann gelingt ein eindrucksvoller Roman, der atmosphärisch dicht einer Außenseiterin mit unbändigem Widerstandsgeist folgt. 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930; online über die Homepage des Literaturhauses. An der Abendkasse vor Ort kostet der Eintritt 15 Euro, ermäßigt 11 Euro.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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