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Erfolgreiche Städtebauförderung: Nachhaltige Impulse für Wiesbadens Quartiere

Die Städtebauförderung erweist sich in Wiesbaden seit 26 Jahren als wichtiger Motor für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung. 2026 feiert die Landeshauptstadt 26 Jahre erfolgreiche Programmarbeit. Die Bilanz: Rund 78,2 Millionen Euro Fördermittel sind in diesem Zeitraum in Wiesbaden bereitgestellt worden. Zwei Drittel der Investitionen werden dabei jeweils von Bund und Land getragen – eine erhebliche Entlastung für die Kommune und ein starker Hebel für die Entwicklung der Quartiere.

„Die Städtebauförderung ist eines der wirksamsten Instrumente, um Quartiere nachhaltig zu stärken, Lebensräume attraktiv zu gestalten und den sozialen Zusammenhalt spürbar zu verbessern. Die sichtbaren Erfolge sprechen dabei für sich“, betont Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher. 

Erfolge sind heute in mehreren Wiesbadener Stadtteilen deutlich erkennbar. In den Programmgebieten „Sozialer Zusammenhalt“ – Schelmengraben, Gräselberg, Biebrich-Südost, Biebrich-Mitte und Inneres Westend – sowie im Gebiet „Lebendige Zentren“ in der Innenstadt-West wurden zahlreiche Projekte realisiert, die das Stadtbild aufwerten und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessern. 

So wurde im Schelmengraben ein modernes Stadtteilzentrum mit attraktiven Spiel- und Freiflächen errichtet, das insbesondere der offenen Kinder- und Jugendarbeit neue, zeitgemäße Räume bietet. Auch im Gräselberg wird derzeit ein neues Stadtteilzentrum gebaut, ergänzt durch Eltern-Kind-Wohngemeinschaften und ein Kinder-Eltern-Zentrum. Neue Aufenthalts- und Bewegungsflächen wie der Bewegungsparcours Wörther-See-Straße stärken zusätzlich das nachbarschaftliche Miteinander. 

In Biebrich-Mitte wurde unter anderem die denkmalgeschützte Kita Betty Coridass umfassend modernisiert, durch einen Anbau erweitert und um einen kindgerechten Außenbereich ergänzt. Darüber hinaus wurde der Spielplatz „Rudolf“ im Frühjahr 2024 neu gestaltet. Aktuell wird das Jürgen-Grabowski-Sportfeld modernisiert und aufgewertet. Im Jahr 2026 befindet sich das Programmgebiet Biebrich-Mitte im letzten aktiven Förderjahr. Des Weiteren werden in 2026 Fördermittel für die Aufwertung der Robert-Krekel-Anlage und des alten Zollamtes und dessen Außenbereich am Rheinufer beantragt. 

Auch im Inneren Westend sind die positiven Veränderungen deutlich sichtbar: Die Fußgängerzone in der Wellritzstraße wird in Teilen zur Fußgängerzone umgestaltet. Projekte wie der Wellritzhof sowie der Aus- und Umbau des Dachgeschosses im Gemeinschaftszentrum „Georg-Buch-Haus“ schaffen zusätzliche Räume für Begegnung, Austausch und Engagement. 

Ein besonderes Beispiel für die nachhaltige Aufwertung zentraler Stadträume ist die Neugestaltung der Gerichtsstraße im Fördergebiet Innenstadt-West. Sie zählt zu den letzten Projekten, die im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ umgesetzt wurden, und steht exemplarisch für die erfolgreiche Revitalisierung innerstädtischer Bereiche. 

Die Förderung ermöglicht dabei weit mehr als bauliche Veränderungen. „Viele große und kleine Projekte entstehen direkt vor der Haustür der Menschen. Genau dort wollen wir investieren – dort, wo städtebauliche Impulse, soziale Infrastruktur und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken“, unterstreicht Dr. Patricia Becher. 

Mit Blick in die Zukunft prüft die Landeshauptstadt derzeit neue Perspektiven im Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Fokus stehen mögliche Fördergebiete in Klarenthal sowie in Kastel/Kostheim. Ziel ist es, die sozialen, städtebaulichen und infrastrukturellen Bedarfe systematisch zu erfassen und Entwicklungspotenziale gemeinsam zu bewerten. Eine Festlegung ist noch nicht erfolgt. „Wir wollen für die nächste Antragstellung bestmöglich vorbereitet sein und sehen gerade in Klarenthal sowie in Kastel/Kostheim großes Potenzial. Eine Städtebauförderung in einem dieser Quartiere könnte genau passen“, betont Dr. Patricia Becher. 

Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung zeigt deutlich: Die enge Zusammenarbeit von Stadt, Bund und Land schafft nachhaltige Strukturen, stärkt den sozialen Zusammenhalt und macht Wiesbaden lebenswerter – Quartier für Quartier. 

Weitere Informationen:

www.wiesbaden.de/vv/oe/06/51/wohnen/staedtebaufoerderung/Staedtebaufoerderung (Öffnet in einem neuen Tab)

Kontakt: Martin Vaché, Landeshauptstadt Wiesbaden, Amt für Soziale Arbeit / Abteilung Wohnen, wohnenwiesbadende

 

Hintergrund: Was ist Städtebauförderung? 

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Förderinstrument des Bundes und der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Mit Finanzhilfen des Bundes, Mitteln der Länder und kommunalen Eigenmitteln werden in ausgewiesenen Programmgebieten Maßnahmen zur Stärkung von Innenstädten und Ortszentren zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen und zur Behebung sozialer Missstände gefördert. Diese Förderprogramme sind in Hessen in der Regel auf eine Laufzeit von zehn Jahren angelegt. Sie konzentrieren sich darauf, die Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern sowie die Menschen aktiv an der Gestaltung und Optimierung ihrer Lebensräume zu beteiligen. Die drei Programmschienen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ richten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten darauf, die Entwicklungen in Städten und Gemeinden zu unterstützen. 

Zu den aktuell aktiven Fördergebieten in Wiesbaden zählen: „Lebendige Zentren Wiesbaden Innenstadt-West“, „Sozialer Zusammenhalt Wiesbaden Biebrich-Mitte“, „Wachstum und nachhaltige Erneuerung Wiesbaden Innenstadt und Süd (Stadtgrün Wiesbaden)“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung Wiesbaden Kastel-West“.

Bilder

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Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher: „Die Städtebauförderung ist eines der wirksamsten Instrumente, um Quartiere nachhaltig zu stärken.“
Bild II
Rundgang durch Biebrich.
Bild III
Rundgang durch die Wellritzstrasse im Westend.

Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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