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Pressemitteilung

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Gesundheit, Homepage
Hessischer Gesundheitspreis für zwei Wiesbadener Projekte
Zum sechsten Mal wurde Anfang November der Hessische Gesundheitspreis vom Hessischen Gesundheitsministerium verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Projekte ausgezeichnet, die die Gesundheit der hessischen Bevölkerung fördern und unterstützen.
In der Kategorie „Gesund aufwachsen“ wurden zwei Projekte der Abteilung Jugendarbeit des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden ausgezeichnet. Unter dem Oberthema „Peer Education - gelingende Kooperation von Jugendarbeit und Schule“ wurden das sexualpädagogische Projekt „Dr. Make Love“ und das suchtpräventive Projekt „Youngkeeper“ gemeinsam mit dem Preis bedacht. Hier werden Jugendliche qualifiziert, Gleichaltrige (so genannte Peers) zu informieren, aufzuklären und bei der Bewältigung alterstypischer Probleme zu beraten.

Die Projekte werden seit vielen Jahren erfolgreich in Kooperation mit der IGS Kastellstraße durchgeführt. Jugendliche der Klassen 9 können sich für eines dieser Projekte bewerben und erarbeiten im Laufe eines Schulhalbjahrs gemeinsam mit einer Pädagogin und einem Pädagogen der Abteilung Jugendarbeit ihre Fragen zu dem jeweiligen Themenbereich.

Bei Dr. Make Love geht es zum Beispiel um Vorstellungen zu Freundschaften und Beziehungen, um Fragen zum eigenen Körper und Verhütungsmethoden. Die Themen der „Youngkeeper“ sind unter anderem die Wirkung von Alkohol, Selbstversuche mit Rauschbrillen und alternative Feierkultur mit alkoholfreien Cocktails.
Ehrenamtlich tragen die Jugendlichen ihre Erfahrungen in Jugendgruppen, Schulklassen und an Informationsständen weiter. Auf diese Weise werden im Jahr pro Projekt etwa 300 Jugendliche in Wiesbaden angeregt, sich mit den jeweiligen Themen zu beschäftigen.

Der Laudator Dieter Schnellenberg, Geschäftsführer der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) begründete die Entscheidung der Jury: „Besonders der Peer Ansatz als Methode hat die Jury überzeugt. Die größere soziale Nähe, die Jugendliche untereinander herstellen können und die gemeinsamen Sprachcodes von Gleichaltrigen sind günstige Voraussetzungen zur Initiierung von Lernprozessen, die ein soziales Lernen ermöglichen. Sie leisten mit Ihrem Angebot einen hervorragenden und vorbildlichen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung in Hessen.“

Die Auszeichnung ist für alle beteiligten Akteure Bestätigung und Motivation zugleich. Das Konzept wird ständig weiter entwickelt und die Planung für das nächste Ausbildungsjahr ist in vollem Gange. Interessierte Jugendgruppen und Institutionen können die jugendlichen Experten von Dr. Make Love und Youngkeeper für eine Präsentation einladen. Anfragen an das Amt für Soziale Arbeit, Jugendarbeit, Gabi Keast, Telefon (0611) 313821, E-Mail: peereducton@wiesbaden.de.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Tel.:
Fax.:
0611 31-3903
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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