Filmabend: „BLAUES LICHT“ von Sophie Sommer „Blaues Licht“ ist der erste Graffiti-Film, der gar kein Graffiti-Film ist, sondern eine doppelbödige Theaterinszenierung, die das Genre auf eine neue Ebene hebt. Formal-ästhetisch besticht der Film vor allem durch seine unterschiedlichen Handlungsebenen, die beim Zuschauer (im Film und vor dem Bildschirm) Fragen aufwerfen: Was ist wahr? Wer ist Teil des Spiels? Was ist Doku, was Fiktion? Gleichzeitig gewährt „Blaues Licht“ einen Einblick ins Innere der Sprüher-Szene mit ihren Codes und Klischees und ergründet nichts weniger als die Seele von Graffiti. Die spielerische Verbindung zweier sich vermeintlich ausschließender Dimensionen – hier höhenkulturelle Theaterperformance, dort subkulturelle Graffiti-Aktivitäten – trägt zur Einzigartigkeit des Films bei, das sich grundlegend von herkömmlichen audiovisuellen Formaten im Urban-Culture-Bereich unterscheidet. Rocco und seine Brüder ist ein anonymes Kollektiv aus Berlin, dass seit der Jahrtausendwende fester Bestandteil der Graffitiszene ist. Vorfilm „Der frühe Wurm frisst den Vogel“ von Theo Lorenz. Beginn mit Einführung: 20 Uhr, Bar öffnet 19:00 Uhr Filmbeginn 20:30 Uhr
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