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Freizeit

Mit der „Intervention: Scheunentor“ bringt die Wiesbadener Künstlerin Jutta Obenhuber Malerei aus dem Ausstellungsraum in den öffentlichen Alltag von Wiesbaden-Kloppenheim. Ausgangspunkt sind zwei historische Scheunentore – die Heimatscheune im Ortskern sowie ein ehemaliger Pferdehof am Haseleck 3–, die für mehrere Monate zum Ort eines Kunst-am-Bau-Projektes werden. Obenhuber arbeitet mit farbig bemalten Holzstreifen, die sie direkt auf die vorhandene Lattenstruktur der Tore aufbringt. Der Eingriff ist minimal und reversibel, und doch verändert er die Wahrnehmung grundlegend: Was zuvor Teil funktionaler Architektur war, tritt als Bild hervor. Farbe, Rhythmus und Struktur werden sichtbar und lenken den Blick auf Details, die im Alltag oft übersehen werden. Die Arbeit steht in der Tradition einer reduzierten, auf Farbe und Wiederholung konzentrierten Minimal Art und überträgt diese in den öffentlichen Raum. So entsteht eine unmittelbare Begegnung von zeitgenössischer Kunst und dörflich geprägter Umgebung – offen zugänglich, ohne Schwelle, im Vorübergehen erfahrbar. Zur Eröffnung spricht Dr. Peter Forster (Landesmuseum Wiesbaden). Die Musikerin Ulrike Schwarz begleitet die Vernissage mit Saxophon und Flöte. Begrüßt wird die Veranstaltung durch Erhard Stein, Vorstand des Heimatvereins Kloppenheim. Termin: Samstag, 25. April 2026, 16 Uhr Ort: Heimatscheune, Oberstraße 11, Wiesbaden-Kloppenheim Eintritt frei

Hinweise

Eröffnung des temporären Kunst-am-Bau-Projektes von Jutta Obenhuber an zwei Scheunentoren (Heimatscheune, Oberstr. 11 und Haseleck 3) in Wiesbaden-Kloppenheim. Mit farbigen Holzstreifen verändert die Wiesbadener Künstlerin die Struk

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