Als wäre es leicht
07.06.2026, 20:00 Uhr
D 2025, 90 Min., FSK: ab 12
Der Debütspielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände: Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache - jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.
Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdensprachdolmetscher*innen die Kommunikation.
ALS WÄRE ES LEICHT wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.
Regie: Milan SkrobanekBuch: Milan Skrobanek, Eibe Maleen Krebs
Kamera: Andreas M. Klein
Musik: Jonathan Wolters
Mit David Knors, Cindy Klink, Joachim Raaf, Wolf Danny Homann, Athena Lange, Marion Kracht