Amrum
15.06.2026, 20:00 Uhr
D 2025, 93 Min., FSK: ab 12
Als sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, lebt der zwölfjährige Nanning mit seiner Familie auf Amrum. Sie flohen nach der Ausbombung aus Hamburg auf die Nordseeinsel. Der Vater, ein ranghoher Nazi, befindet sich in Kriegsgefangenschaft. Nach Adolf Hitlers Selbstmord fällt Nannings Mutter Hille in eine tiefe Depression. Der Junge ist nun auf sich allein gestellt.
Die Geschichte von AMRUM basiert auf den Kindheitserinnerungen von Hark Bohm. Ihn und Fatih Akin verband nicht nur eine langjährige Freundschaft, sie schrieben gemeinsam die Drehbücher für die Akin-Filme AUS DEM NICHTS und TSCHICK. Für AMRUM gehen sie noch einen Schritt weiter. Auch hier stammt das Drehbuch von beiden, aber mit der Entscheidung, die Regie für die sehr poetischen Jugenderinnerungen des Freundes zu übernehmen, sieht Fatih Akin AMRUM als ein ganz besonderes Filmprojekt: "Was als Hark-Bohm-Film begann, wird nun zu meinem zwölften Spielfilm und zu einer außergewöhnlichen Mission: AMRUM ist die Reise des jungen Nanning, der mit jedem Tag der letzten Woche des 2. Weltkriegs etwas mehr von dem dunklen Familiengeheimnis lüftet, bis er am Ende aus dem Paradies vertrieben wird".
Regie: Fatih AkinBuch: Fatih Akin, Hark Bohm
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Musik: Hainbach
Mit Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Lisa Hagmeister, Kian Köppke, Lars Jessen, Detlev Buck, Matthias Schweighöfer, Diane Kruger