Antworten auf häufige Fragen: Hitzewellen
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen und Hintergründe zu Hitzewellen und Hitzeschutz.
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Aktuelle Informationen
Allgemeine Informationen zu Hitzewellen
Wie kann ich mich auf Hitzewellen vorbereiten?
Rettungs- und Einsatzkräfte können in einem großflächigen Krisenfall nicht allen Unternehmen, Einrichtungen oder Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig helfen. Daher ist es ratsam, eigene Vorkehrungen zu treffen. Auf der Seite Notfallvorsorge erfahren Sie, wie Sie sich auf Hitzewellen oder andere Krisenfälle vorbereiten können.
Wie soll ich mich während Hitzewellen verhalten?
Das Umweltbundesamt empfiehlt in seiner Broschüre Hitzeknigge PDF-Datei1,61 MBunter anderem folgendes:
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Vermeiden Sie körperliche Aktivität besonders während der heißesten Tageszeit (etwa 11 bis 18 Uhr) und bei hohen Ozonbelastungen. Verlegen Sie Einkäufe, körperliche Aktivitäten oder Sport in die kühleren Morgen- und Abendstunden.
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Lüften Sie nur frühmorgens und nachts. Tagsüber sollten Fenster, Jalousien und Vorhänge geschlossen bleiben. Außenliegende Beschattung an den Fenstern, etwa Rollläden, schützen wirksamer vor Hitze als innenliegende (zum Beispiel Vorhänge).
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Kühlen Sie ihren Körper mit einfachen Methoden wie einem kühlenden Fußbad. Auch kühlende Körperlotionen oder ein Thermalwasserspray können Ihnen Linderung verschaffen.
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Achten Sie darauf, dass Sie selbst und andere sich bei Hitze nicht in parkenden Autos aufhalten
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Einige Medikamente verlieren bei Hitze an Wirkung. Lagern Sie Ihre Arzneimittel kühl und schattig. Beachten Sie die Hinweise in der Packungsbeilage und fragen Sie im Zweifel Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Setzen Sie Medikamente nie eigenmächtig ab und ändern Sie weder Dosierung noch Einnahmezeit.
- Achten Sie während einer Hitzewelle auf Ihre Mitmenschen. Helfen Sie besonders älteren kranken oder alleinlebenden Personen.
Was soll ich während Hitzewellen essen und trinken?
Das Umweltbundesamt empfiehlt in seiner Broschüre HitzekniggePDF-Datei1,61 MB unter anderem folgendes:
- Das Durstgefühl setzt erst ein, wenn bereits viel Flüssigkeit verloren wurde. Sie sollten daher mindestens stündlich ein Glas Wasser trinken, auch wenn Sie keinen Durst haben. Empfohlene Getränke bei Hitze sind Leitungswasser, Mineralwasser, gekühlter Kräutertee ohne Zuckerzusatz sowie Tee mit Minze und Zitrone. Trinken Sie diese Getränke nicht eiskalt.
- In Wiesbaden bieten mehr als 60 Geschäfte und Einrichtungen kostenlos Leitungswasser an. Sie können es in Ihre Trinkflasche füllen und haben so auch unterwegs immer Wasser dabei. Eine Übersicht aller sogenannten Refill-Stationen finden Sie auf der Karte der Kühlen Orte (Öffnet in einem neuen Tab).
- Meiden Sie Kaffee, stark gezuckerte und alkoholische Getränke (auch Bier), denn sie entziehen dem Körper Flüssigkeit.
- Nehmen Sie leichtes, frisches und kühles Essen zu sich. Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten mit möglichst hohem Wassergehalt, zum Beispiel Obst, Gemüse und Salat.
- Vermeiden oder reduzieren Sie eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse, denn Sie erhöhen die Körperwärme.
Wie soll ich mich während Hitzewellen kleiden?
Das Umweltbundesamt empfiehlt in seiner Broschüre HitzekniggePDF-Datei1,61 MB unter anderem folgendes:
- Tragen Sie weite, leichte und atmungsaktive Kleidung. Sie ermöglicht, dass die Luft am Körper zirkuliert.
- Helle Kleidung reflektiert das Sonnenlicht. Der Körper heizt sich so weniger auf als mit dunkler Kleidung.
- Sorgen Sie dafür, dass um Sie herum eine leichte Luftbewegung herrscht. Verwenden Sie einen Fächer oder Ventilator. Schützen Sie im Freien vor allem den Kopf durch Sonnencreme mit UV-Schutz, mit einer Sonnenbrille und einer Kopfbedeckung, denn das Gehirn ist durch Überhitzung besonders gefährdet
Wie kann ich anderen Menschen helfen?
Achten Sie während einer Hitzewelle auf Ihre Mitmenschen, besonders auf ältere kranke oder alleinlebende Personen. Sprechen Sie Menschen in Ihrem Umfeld an und machen Sie sie auf die Hitzegefahr aufmerksam.
Rufen Sie ältere, kranke oder alleinlebende Personen mindestens einmal täglich an und fragen Sie, wie es ihnen geht. Erkundigen Sie sich, ob sie genug getrunken haben und wie warm es in ihrer Wohnung ist. Besuchen Sie Ihre Angehörigen an heißen Tagen häufiger, um Anzeichen von Hitzebelastung früh zu erkennen.
Nutzen Sie familiäre Netzwerke und Nachbarschaftshilfen, wenn möglich. Falls vorhanden, nutzen Sie (soziale) Plattformen in der Umgebung, die gegenseitige Unterstützung an heißen Tagen erleichtern.
Worauf sollen ältere Menschen achten?
Hohe Temperaturen belasten den Körper. Ältere Menschen sind häufig besonders gefährdet.
Mit steigendem Lebensalter verändert sich der Stoffwechsel im Körper. Der Körper reguliert seine Temperatur langsamer. Deshalb schwitzen ältere Menschen häufig weniger oder erst später. Schwitzen ist jedoch wichtig, um den Körper abzukühlen.
Essen & Trinken
- Mit dem Alter lässt das Durstgefühl nach. Ist der Körper erst einmal ausgetrocknet, erholt er sich nur langsam. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter, auch wenn Sie keinen Durst verspüren. Ein Wecker oder eine Notiz können Sie bei Bedarf daran erinnern.
Kleidung
- Tragen Sie bei Hitze leichte Kleidung. Baumwolle und Leinen eignen sich für warme Tage, Nylon und Polyester weniger. Nasse Handtücher oder kalte Fußbäder kühlen zusätzlich. Wassersprays oder kühles Wasser über den Handgelenken erfrischen zwischendurch. Sonnenbrille und Kopfbedeckung, etwa Sonnenhut oder Kappe, schützen Kopf und Augen.
Sonstiges
- Einige Medikamente verlieren bei Hitze an Wirkung. Lagern Sie Ihre Arzneimittel kühl und schattig. Beachten Sie die Hinweise in der Packungsbeilage und fragen Sie im Zweifel Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Setzen Sie Medikamente nie eigenmächtig ab und ändern Sie weder Dosierung noch Einnahmezeit.
- Meiden Sie die Mittagshitze. Legen Sie sportliche oder anstrengende Tätigkeiten wie Gartenarbeit auf den frühen Morgen oder Abend. Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher schützt die Haut vor UV-Strahlen. Suchen Sie schattige Plätze und kühle Orte wie Parks oder klimatisierte Räume, um dem Körper eine Pause zu gönnen.
- Nutzen Sie familiäre Netzwerke und Nachbarschaftshilfen, wenn möglich. Falls vorhanden, nutzen Sie (soziale) Plattformen in der Umgebung, die gegenseitige Unterstützung an heißen Tagen erleichtern.
Worauf sollen Schwangere, Babys und Kinder achten?
Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sind bei Hitzewellen besonders gefährdet. Babys unter einem Jahr gehören nicht in die Sonne, sondern immer in den Schatten. Weder Babys noch Kinder dürfen je im Auto zurückgelassen werden.
Essen und Trinken
- Trinken Sie bei Hitze in der Schwangerschaft mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag, auch wenn Sie keinen Durst haben.
- Wenn Sie stillen, legen Sie Ihr Baby häufiger an und achten Sie darauf, selbst genug zu trinken. Füttern Sie mit der Flasche, geben Sie an heißen Tagen öfter Pre-Nahrung.
- Reichen Sie größeren Kindern zu jeder Mahlzeit etwas zu trinken, etwa Wasser oder ungesüßten Tee. Erinnern Sie Ihre Kinder spielerisch oder mit gemeinsamen Trinkpausen daran, regelmäßig zu trinken. Vermeiden Sie eiskalte Getränke. Kinder zwischen zwei und sechs Jahren brauchen mindestens einen Liter Flüssigkeit täglich, bei Temperaturen über 30 Grad mindestens bis zu drei Liter.
Kleidung
- Wie für alle Menschen gilt auch für Schwangere: Tragen Sie weite, leichte und atmungsaktive Kleidung. Sie ermöglicht, dass die Luft am Körper zirkuliert. Helle Kleidung reflektiert das Sonnenlicht. Der Körper heizt sich so weniger auf als mit dunkler Kleidung. Hitze lässt bei Schwangeren die Beine schnell anschwellen. Tragen Sie deshalb bequeme Schuhe, trinken Sie genug und legen Sie zwischendurch die Beine hoch.
- Ziehen Sie Ihrem Baby einen dünnen Body mit langen Ärmeln, eine leichte lange Hose, Socken und einen Sonnenhut an. Der Hut sollte Gesicht und Nacken beschatten. Windeln wärmen stark. Wenn Sie nicht komplett darauf verzichten möchten, lassen Sie Ihr Baby bei Hitze ab und zu ohne Windel strampeln.
- Bei Hitze reicht für Kinder, aber auch für Babys, luftige Kleidung aus Naturmaterialien wie Baumwolle. Vermeiden Sie Kleidung aus Kunstfasern. Ein Wolle-Seide-Mix eignet sich besonders gut, da er die Körpertemperatur reguliert.
Sonstige Hinweise
- Schützen Sie die empfindliche Haut von Schwangeren und Kleinkindern mit einer mineralischen Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.
- Vermeiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr. Halten Sie sich mit Ihren Kindern an schattigen und kühlen Orten auf. In der Karte der kühlen Orte (Öffnet in einem neuen Tab) finden Sie auch Spielplätze mit Wasser-Matsch-Anlage.
- Halten Sie Kinderwagen oder Fahrradanhänger stets im Schatten. Verzichten Sie auf Tücher oder Decken vor dem Wagen oder Anhänger. Sie stauen die Hitze. Besser sind ein Sonnenschirm oder ein Sonnensegel. Für Tragen eignet sich ein dünnes, helles Tuch. Vermeiden Sie dunkle Tücher, sie ziehen Wärme an.
Wo finde ich in Wiesbaden kühle Orte?
Im Geoportal finden Sie die Karte der kühlen Orte (Öffnet in einem neuen Tab). Die Karte zeigt Orte in Wiesbaden, die an heißen Tagen Abkühlung bieten, zum Beispiel Parks, Brunnen, Bäche sowie Spielplätze mit Wasseranlagen. Es gibt weitere kühle Orte, die nicht in der Karte aufgeführt sind: Einkaufszentren, Supermärkte, Museen oder Hotels sind beispielsweise auch häufig klimatisiert.
Wer hilft mir bei medizinischen Notfällen?
Hitze kann schwerwiegende Gesundheitsschäden (Herz-Kreislauf-Probleme, Regulationsstörungen) hervorrufen, die im Extremfall zu einem tödlichen Hitzschlag führen können. Um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, ist rasches Handeln erforderlich.
- Falls Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl auftreten, sollten Sie Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 kontaktieren.
- Bei Symptomen wie Bewusstseinstrübung, Bewusstlosigkeit, neu auftretende Verwirrtheit, wiederholtes Erbrechen, Körpertemperatur über 39 Grad Celcius sollten Sie den Notruf 112 wählen.
Wie kann ich Haus- und Wildtieren helfen?
Nicht nur Menschen leiden unter Hitzewellen, sondern auch Tiere.
Nehmen Sie Haustiere während Hitzewellen nur im Auto mit, wenn es unbedingt nötig ist. Lassen Sie Tiere niemals im Auto zurück.
- Bieten Sie Hunden und Katzen mehrere Wasserstellen mit frischem Wasser an. Sorgen Sie drinnen und draußen für schattige Ruheplätze. Die Tiere sollten möglichst im Haus bleiben. Gehen Sie nur früh morgens oder nach Einbruch der Dämmerung mit dem Hund raus. Asphalt kann sich stark aufheizen und die Pfoten verbrennen. Hunde mit dichtem Fell können Sie nach Rücksprache mit dem Tierarzt vorsichtig scheren lassen.
- Beschatten Sie Gehege für Kaninchen, andere Kleintiere und Geflügel vollständig. Legen Sie gefrorene Wasserflaschen zum Abkühlen hinein, ebenso wasserreiches Frischfutter wie Gurke oder Fenchel. Stellen Sie Käfige niemals auf die Fensterbank.
- Pferde, Rinder und andere Weidetiere brauchen Schattenplätze, zum Beispiel einen Unterstand oder dicht belaubte Bäume. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein, pro Tier 30 bis 50 Liter am Tag. Verlegen Sie intensives Reittraining auf die kühlen Morgen- oder Abendstunden. Waschen Sie das Pferd nach dem Reiten langsam mit kühlem, nicht eiskaltem Wasser ab. Fliegenmasken und Fliegendecken verringern den Stress durch Insekten.
- Setzen Sie in Gartenteichen Luftpumpen oder Brunnen ein, damit genug Sauerstoff entsteht. Pflanzen oder Schattennetze schützen vor Überhitzung. Stellen Sie Aquarien nicht in die direkte Sonne und schalten Sie bei Bedarf Lüfter oder Kühlaggregate ein.
- Mit einer Wasserstelle im Garten oder auf dem Balkon helfen Sie Vögeln, Eichhörnchen, Insekten und anderen Wildtieren. In langen Hitzephasen kann das sogar lebensrettend sein. Halten Sie die Wasserstelle sauber. Wechseln Sie das Wasser täglich und reinigen Sie die Tränke regelmäßig mit heißem Wasser und einer Bürste. In kleinen stehenden Wasseransammlungen können sich Krankheitserreger rasch vermehren. Auch Insekten sind auf Wasser angewiesen. Legen Sie Steine, Kiesel oder kleine Äste in die Wasserstelle. Sie geben Insekten sicheren Halt und schützen sie vor dem Ertrinken.
Hintergründe zum Klimawandel und Hitzeschutz
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Wiesbaden?
Der Klimawandel hat in Wiesbaden die mittlere Lufttemperatur spürbar steigen lassen. Insbesondere seit den 1990er Jahren treten auffallend hohe Lufttemperaturen immer häufiger auf. Zwischen 1961 und 1990 lag das langjährige Mittel bei 9,8 Grad Celsius, von 1991 bis 2020 stieg es auf 11,1 Grad.
Seit einigen Jahren erleben wir in Wiesbaden im Sommer außerdem lange und trockene Hitzewellen. Sie belasten die Gesundheit, vor allem von Älteren, Kleinkindern und Kranken. Hitze lässt Asphalt aufplatzen und beschädigt Straßenbeläge. Die Landwirtschaft leidet unter der Dürre und verliert große Teile der Ernte. Im geschwächten Stadtwald breiten sich Kahlflächen aus, weil der Borkenkäfer die Fichten befällt. Trockenheit führt immer häufiger zu Wald- und Feldbränden. Niedrigwasser in Rhein und Main setzt nicht nur der Tierwelt zu, sondern behindert auch die Schifffahrt und damit die Wirtschaft. Gleichzeitig nehmen Starkregen und Überschwemmungen zu.
Der Deutsche Wetterdienst hat im Klimprax-Projekt das Stadtklima von Wiesbaden und Mainz untersucht. Die Modelle zeigen: Bis 2060 nehmen Sommertage, heiße Tage und Tropennächte in Wiesbaden deutlich zu. Die Ergebnisse des Projektes finden Sie beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (Öffnet in einem neuen Tab).
Wie reagiert die Stadt auf den Klimawandel?
Um Menschen besser vor Sommerhitze zu schützen, hat die Stadt einen Hitzeaktionsplan für Wiesbaden entwickelt. Er basiert auf dem Hessischen Hitzeaktionsplan (HHAP) (Öffnet in einem neuen Tab) und verfolgt drei Hauptziele:
- Erstens sollen besonders hitzegefährdete Gruppen während Hitzewellen geschützt werden. Der Plan beschreibt, welche Informationen die jeweiligen Gruppen benötigen, wie diese sie erreichen und wer dafür verantwortlich ist.
- Zweitens soll die Bevölkerung über Hitzeschutz und -gefahren aufgeklärt und sensibilisiert werden.
- Drittens zielt der Plan darauf ab, langfristige Maßnahmen gegen Hitzeextreme umzusetzen. Der Plan enthält zum Beispiel Vorschläge, wie öffentliche Plätze und Parks in Wiesbaden besser gegen Hitze und Trockenheit gewappnet werden können.
Der Hitzeaktionsplan wird regelmäßig angepasst und bedarfsgerecht fortgeschrieben. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite wiesbaden.de/hitzeaktionsplan (Öffnet in einem neuen Tab).
Was ist eine Hitzewelle?
International existiert keine einheitliche Definition des Begriffs Hitzewelle. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zeichnet sich eine Hitzewelle durch eine mehrtägige Periode mit ungewöhnlich hoher thermischer Belastung aus.
Hitzewellen bedeuten ein großes Risiko für die Gesundheit, insbesondere für alte und kranke Menschen. Daher warnt der DWD mit seinem Hitzewarnsystem (Öffnet in einem neuen Tab)davor. Bei den Hitzewarnungen unterscheidet der DWD zwei Warnstufen.
- Hitzewarnung der Stufe 1: Eine Hitzewarnung der Stufe 1 wird herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Der Schwellenwert liegt bei etwa 32 Grad Celcius, kann aber aufgrund eines Akklimatisationseffektes bei Ereignissen im Frühsommer etwas niedriger und im Hochsommer etwas höher liegen. Als weiteres Kriterium für eine Warnung wird die nächtliche Temperatur von Innenräumen herangezogen. Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.
- Hitzewarnung der Stufe 2: Überschreitet die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad Celcius, so erfolgt eine Hitzewarnung der Stufe 2.
Mehr Informationen dazu finden Sie in den Antworten auf häufige Fragen (FAQ) (Öffnet in einem neuen Tab) des DWD.
Was sind Tropennächte?
Eine Tropennacht ist eine Nacht, in der die Lufttemperatur im Minimum mindestens 20 Grad Celsius beträgt. Der tägliche Messzeitraum reicht dabei von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.
