Städtische Gebäude werden CO-2-reduzierend saniert – auch dank des Klimabudgets
Die Stadt stellt Mittel aus dem Klimabudget für die Sanierung des Vereinshauses Breckenheim und der Ortsverwaltung Auringen zur Verfügung.
„Damit können zwei Gebäude, die in ihren Ortsteilen eine zentrale Funktion erfüllen, energetisch saniert werden. Dies ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung der städtischen Infrastruktur und auf dem Weg hin zu mehr Klimaschutz“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende nach der entsprechenden Beschlussfassung im Magistrat am Dienstag, 23. September.
Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger ergänzt: „Genau für solche Maßnahmen ist das Klimabudget gemacht: für Sanierung von Bestandsgebäuden mit mangelhafter Dämmung und ohne Photovoltaik.“
Das Vereinshaus Breckenheim ist ein schlichter Betonbau aus den 1970er Jahren. Im Obergeschoss befinden sich Räumlichkeiten für Vereine, im Untergeschoss ist die Freiwillige Feuerwehr Breckenheim beheimatet. Nach dem irreparablen Komplettausfall der alten Heizung im Jahr 2022 wurde eine neue Wärmepumpenanlage geplant. Damit die neue Anlage effizient und nachhaltig betrieben werden kann und aus der Verpflichtung der Landeshauptstadt Wiesbaden zur Klimaneutralität, wurde zudem die energetische Sanierung der Außenhülle und die Installation einer PV-Anlage projektiert und seit einem Jahr umgesetzt. Nun fließen rund 430.000 Euro aus dem Klimabudget in das Vorhaben.
Ähnlich verhält es sich bei dem Gebäude der Ortsverwaltung Auringen: Aus Anlass der Sanierung des undichten Daches soll das Gebäude nicht nur mit Photovoltaik ausgestattet werden, auch die bisher nicht genutzten Räume des so genannten Kopfbaus werden in Büroräume umgewandelt und in diesem Zuge sollen auch energetisch wirksame Maßnahmen an der Gebäudehülle und eine neue Heizung als Hybrid-System umgesetzt werden, sodass die Landeshauptstadt Wiesbaden einmal mehr ihrer Verpflichtung zur Klimaneutralität nachkommen kann. Ein weiterer Vorteil der Maßnahme: durch Schaffung neuer Büro- und Versammlungsräume wird die bisher genutzte, energetisch hoch defizitäre Alte Kirche Auringen zur Disposition gestellt. In dieses Projekt, das in diesem Sommer begonnen wurde, fließen rund 480.000 Euro aus dem Klimabudget.
„Diese beiden Projekte zeigen einmal mehr, dass die Stadt Wiesbaden auch bei scheinbar unspektakulären Sanierungsmaßnahmen einen deutlichen Schwerpunkt auf den Klimaschutz legt“, betont Bürgermeisterin Hinninger. Oberbürgermeister Mende ist sich abschließend sicher: „Bei diesen zwei Maßnahmen steht Pragmatismus im Vordergrund: hier kann mit jedem Euro ein Maximum an CO-2-Einsparung erreicht werden.“
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.