Oberbürgermeister Mende verständigt sich mit Koalition auf Dezernatsverteilung
Über eine künftige Dezernatsverteilung haben sich Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und die Vertreter der neuen Koalition in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung verständigt. Die Dezernatsverteilung wurde am Donnerstag, 13. August, in der Pressekonferenz der Koalitionsparteien vorgestellt.
Oberbürgermeister Mende sagte dazu am Donnerstag, 13. August, in Wiesbaden: „Dieser Einigung ist nach intensivem Ringen erfolgt, das beiden Seiten teilweise schmerzhafte Zugeständnisse abverlangt hat. Sie folgt aber meinem Verständnis, dass der Magistrat ein Kollegialorgan ist, das vom Geist der konstruktiven Zusammenarbeit getragen wird, so wie ich es nunmehr sieben Jahre praktiziert habe. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass der Magistrat handlungsfähig ist und seine Arbeit an der Sache orientiert und nicht an parteipolitischen Positionen. Mir war es zudem wichtig, dass die Kernzuständigkeit des Oberbürgermeisters als Leiter der Dienststelle nicht tangiert ist.“
Mit der Einigung über die Dezernatsverteilung ist im Übrigen keine Zustimmung des Oberbürgermeisters zu den Inhalten des Koalitionsvertrags verbunden.
Mende sagte weiter, dass die mit einer neuen Dezernatsverteilung verbundenen Veränderungen bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern naturgemäß Sorgen auslösen. Er erwarte von den künftigen Dezernentinnen und Dezernenten, dass sie damit sensibel umgehen.
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.