Veranstaltungen des Seniorenbeirates
Der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt in den kommenden Wochen zu „Kino am Nachmittag“, einer Telefonsprechstunde zu Trickbetrügern und der Reihe „Rückblende – Film ab“ ein.
Am Mittwoch, 2. September, lädt der Seniorenbeirat um 15.30 Uhr in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater zur Reihe „Kino am Nachmittag“ ein. Gezeigt wird der Film „Die Gans von Sedan“. Die Jagd nach einer Gans auf einem Flüsschen führt im deutsch-französischen Feldzug 1870 zwei gegnerische Soldaten zusammen. Sie vertauschen in der Eile ihre Uniformen, was Anlass für ein teils possenhaftes, teils liebenswürdig-amüsantes Verwechslungsspiel in diesem für Völkerfreundschaft eintretenden Unterhaltungsfilm ist. Die Veranstaltung findet im Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, statt. Der Eintritt beträgt 6 Euro und gilt für alle Altersklassen. Tickets sind an der Kinokasse sowie online unter murnau-stiftung.de/filmtheater erhältlich. Reservierungen sind per E-Mail an filmtheatermurnau-stiftungde oder telefonisch unter (0611) 9770841 (Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr) möglich.
Am Montag, 7. September, bietet der Seniorenbeirat von 9.30 bis 12 Uhr eine Telefonsprechstunde zu Trickbetrügern an. Unter (0611) 312591 können sich Seniorinnen und Senioren zu dem Thema „Wie schütze ich mich vor Betrügern? Schockanrufe, falsche Polizeibeamte, Enkeltrick und vieles mehr“ beraten lassen. Die Fantasie der Betrüger kennt keine Grenzen. An der Haustür, am Telefon, Unterwegs oder im Internet lassen sie sich immer wieder neue Tricks einfallen, um an Geld und Wertgegenstände älterer Menschen zu gelangen. Die polizeilich zertifizierte Sicherheitsberaterin für Seniorinnen und Senioren, Marion Beste, steht den Anruferinnen und Anrufern für Fragen, Hinweise und Tipps zur Verfügung.
Am Dienstag, 8. September, lädt der Seniorenbeirat um 15.30 Uhr in Kooperation mit der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zur Reihe „Rückblende – Film ab“ ein. Gezeigt wird der Film „Amrum“. 1945, in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs, in einem kleinen Dorf auf der Insel Amrum: Der 12-jährige Nanning arbeitet als ältestes Kind der Familie auf dem Kartoffelacker der Bäuerin Tessa Bendixen oder sucht Treibholz als Brennmaterial, um seiner Mutter Hille zu helfen, die Familie zu ernähren. Sie ist überzeugte Nationalsozialistin und hochschwanger. Nanning und seine Mutter mussten gemeinsam mit seiner Tante Ena und seinen beiden kleineren Geschwistern aus dem zerbombten Hamburg auf die Insel fliehen. Nannings Vater ist Obersturmbannführer der SS und befindet sich im Krieg. Nannings Familie stammt mütterlicherseits zwar seit neun Generationen aus Amrum, er selbst kann die ortsübliche nordfriesische Sprache jedoch nur verstehen, nicht sprechen – damit fühlt sich Nanning selbst wie ein Fremder auf der Insel. Personen aller Altersklassen zahlen 6 Euro Eintritt. Die Kinokasse öffnet täglich um 17 Uhr und eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.