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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

„Public Next“-Abschluss: Neue Impulse für Servicedesign in der Stadtverwaltung

Mit einer Abschlussveranstaltung im Heimathafen Wiesbaden ist das Innovationsprojekt „Public Next“ zu Ende gegangen. In den vergangenen Monaten haben der Heimathafen in Kollaboration mit New Order Design, das Dezernat für Smart City, Europa und Ordnung mit dem Zukunftswerk, gemeinsam mit weiteren Personen aus der Kreativwirtschaft an neuen Ansätzen für eine nutzenzentrierte Gestaltung von Verwaltungsservices gearbeitet.

Im Mittelpunkt des Projekts standen konkrete Fragestellungen aus der Verwaltungspraxis. Dazu gehörten unter anderem Bewegungsangebote für Seniorinnen und Senioren, die weitere Optimierung von standesamtlichen Services, die Weiterentwicklung des Zukunftswerks als Innovationsplattform, das Wegeleitsystem im Jobcenter sowie neue Formen demokratischer Teilhabe.

In interdisziplinären Teams wurden diese Themen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Mitarbeitende der Verwaltung, Personen aus der Kreativwirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger entwickelten gemeinsam Ideen, Prototypen und Handlungsempfehlungen für eine bessere Gestaltung von Verwaltungsleistungen.

Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, erklärt:
„Gute Verwaltungsservices entstehen dort, wo wir die Perspektive der Menschen ernst nehmen und unsere Prozesse konsequent daran ausrichten. Public Next hat gezeigt, wie wichtig es ist, Ansätze und Lösungen gemeinsam zu entwickeln, zu testen und weiterzudenken. So schaffen wir Angebote, die verständlich sind, Vertrauen schaffen und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtern.“

Dominik Hofmann, Mitgründer des Heimathafens Wiesbaden, betont:
„Public Next zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Verwaltung und Kreativwirtschaft offen zusammenarbeiten. In diesem Projekt ging es nicht um fertige Lösungen von der Stange, sondern um gemeinsames Lernen, Ausprobieren und Weiterentwickeln. Genau daraus entstehen nachhaltige Innovationen.“

Aus Sicht des Servicedesigns ergänzt die Kooperationspartnerin Svenja Bickert-Appleby: „Wenn Verwaltungsprozesse aus Sicht der Nutzenden gedacht werden, entstehen Lösungen, die verständlich, verlässlich und alltagstauglich sind. In Public Next konnten wir diese Perspektive gemeinsam mit der Verwaltung systematisch einbringen und weiterentwickeln.“

Zu den Ergebnissen des Projekts zählen neue Ansätze für eine nutzenfreundlichere Kommunikation, vereinfachte Abläufe in ausgewählten Servicebereichen sowie Impulse für mehr Beteiligung und Transparenz.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung neuer Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kreativwirtschaft. Ziel ist es, diese Methoden langfristig in der Verwaltungsarbeit zu verankern und weiter auszubauen.

Das Projekt wurde im Rahmen des Innovationsprogramms „Public Next“ durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gefördert.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden plant, die erarbeiteten Ansätze gemeinsam mit dem Zukunftswerk, New Order Design und dem Heimathafen in weiteren Projekten fortzuführen.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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