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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Städtische Onlineservices und Internetseiten teilweise nicht erreichbar

Am Donnerstag, 16. Juli, waren Onlineservices und Internetseiten der Stadt Wiesbaden teilweise nicht oder nur mit Störungen erreichbar, darunter auch wiesbaden.de. Ursache dafür war vermutlich ein Distributed Denial-of-Service-Angriff. Die Stadt erhält außerdem aktuell vermehrt Spam-Mails und Bot-Anrufe, die mutmaßlich mit dem Angriff zusammenhängen. Gegenmaßnahmen wurden ergriffen.

Aktuell laufen die Systeme wieder, allerdings sind erneute Störungen nicht auszuschließen. Um Auswirkungen möglichst gering zu halten, analysiert die Stadt die Lage fortlaufend und reagiert bei Bedarf kurzfristig. Alle betroffenen Systeme werden in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Dienstleistern kontinuierlich überwacht. Die Stadt tauscht sich außerdem mit Sicherheitsbehörden über die Angriffe und mögliche Gegenmaßnahmen aus.

Distributed Denial of Service (DDoS) bedeutet so viel wie „etwas unzugänglich machen“ oder „etwas außer Betrieb setzen“. Bei einem DDoS-Angriff wird laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Server gezielt mit so vielen Anfragen bombardiert, dass er die Menge der Anfragen nicht mehr bewältigen kann und den Dienst verweigert beziehungsweise im schlimmsten Fall zusammenbricht.

Bei einer „verteilten DDoS-Attacke“ (DDoS) kommt laut BSI  anstelle eines einzelnen Angriffssystems eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen in einem großflächig koordinierten Angriff zum Einsatz. Durch die hohe Anzahl der gleichzeitig angreifenden Rechner sind die Angriffe besonders wirksam. 


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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