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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Regenbogenfahne weht in Wiesbaden

Am Sonntag, 17. Mai, ist der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie.

Am 17. Mai finden weltweit Veranstaltungen für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt statt. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) wird am Rathaus die Regenbogenfahne gehisst, die seit den 1970ern die Flagge der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung ist. Die Entscheidung für die Beflaggung des Rathauses trifft der Oberbürgermeister. 

Bürgermeisterin Christiane Hinninger: „Damit setzen wir ein Zeichen für Vielfalt. Wiesbaden ist weltoffen, in unserer Stadt grenzen wir niemanden aus.“ 

Mehrere Vereine organisieren am Sonntag am Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung, bieten Infostände und machen bei den Reisinger-Anlagen ein Regenbogen-Picknick. Motto der Veranstaltung: „Queeres Leben -Teil einer vielfältigen Stadt und unserer Demokratie“.  

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen und anerkannt, dass schwul oder lesbisch zu sein, keine Krankheit ist, sondern ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Seither hat sich in vielen Ländern die rechtliche Situation von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten verbessert und insbesondere in der deutschen Gesellschaft besteht eine mehrheitlich positive Einstellung gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBT*IQ). Dennoch zeigt eine Wiesbadener Erhebung unter LSBT*IQ, dass es vereinzelt noch zu Angriffen kommt. Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie ist deshalb nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein Tag der Mahnung und der Forderung nach Akzeptanz und gegenseitigem Respekt. 

Zum Ende des Monats werden noch mehr Regenbogenfahnen zu sehen sein, wenn die Demonstration des Christopher Street Days (CSD) am Samstag, 30. Mai, mit Tausenden Teilnehmenden durch die Innenstadt zieht.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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