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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Abkochgebot für Trinkwasser mit sofortiger Wirkung aufgehoben

Das vorsorgliche Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen der Wiesbadener Innenstadt wurde am heutigen Samstag, 17. Oktober, mit sofortiger Wirkung durch das Gesundheitsamt aufgehoben. Das Trinkwasser kann nun auch im betroffenen Bereich wieder ohne vorheriges Abkochen verwendet werden. Die letzten Nachuntersuchungen waren ebenfalls unauffällig.

Zahlreiche Kontrollmessungen haben eine konstant gute Trinkwasserqualität bestätigt. Alle Analyseergebnisse der vergangenen Tage zeigten keine bakterielle Auffälligkeiten. Die Trinkwasserqualität entspricht wieder den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Ein Abkochen des Leitungswassers ist somit nicht mehr erforderlich. 

Zur Aufhebung einer Abkoch-Anordnung sind drei aufeinanderfolgende Wasserproben mit einwandfreiem Testergebnis im Abstand von jeweils mindestens zwei Tagen notwendig. Die letzten Proben dieser Testserie wurden am Donnerstag, 15. Oktober, entnommen. Die Ergebnisse liegen seit heute, Samstag, 17. Oktober, vor, und sind entsprechend der Trinkwasserverordnung nicht zu beanstanden. 

Seit Freitag, 25. September, führten die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) und ESWE Versorgung Maßnahmen zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität sowie zur Ursachenforschung durch. Hierzu zählten umfangreiche Leitungsspülungen, fortlaufende Beprobungen sowie der Austausch beziehungsweise die Abtrennung von belasteten Leitungsabschnitten und Bauteilen. Das städtische Gesundheitsamt begleitete den Prozess im Rahmen seiner Aufgaben zur gesundheitlichen Überwachung des Trinkwassers. 

„Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist aufgrund der regelmäßigen Testungen und Meldepflichten äußerst hoch“, sagt Gesundheitsdezernent Andreas Kowol. „Hinweise auf mögliche Verunreinigungen nehmen wir sehr ernst. Entsprechend haben wir auch in Wiesbaden unmittelbar gehandelt und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, denn der Gesundheitsschutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Uns ist bewusst, dass die Situation der vergangenen Tage mit erheblichen Einschränkungen im Alltag der Menschen im betroffenen Gebiet verbunden war. Wir bedanken uns für das Verständnis und die Geduld der Bevölkerung“, sagt Gesundheitsdezernent Andreas Kowol. 

In ganz Deutschland unterliegt das Trinkwasser strengsten Kontrollen. Die Anforderungen an die Qualität sind durch Gesetze, Richtlinien und Verordnungen festgelegt. Allein aus dem Verteilnetz der ESWE Versorgungs AG werden in Wiesbaden jedes Jahr weit über tausend Trinkwasserproben entnommen, die unterschiedliche analytische Untersuchungen durchlaufen. 

Abschließend weist die Stadt noch einmal auf die Wichtigkeit der Notfallvorsorge hin. In einem großflächigen Krisenfall können Rettungs- und Einsatzkräfte nicht allen Unternehmen, Einrichtungen oder Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig helfen. Daher ist es ratsam, eigene Vorkehrungen zu treffen. Unter wiesbaden.de/notfallvorsorge informiert die Stadt darüber, wie man sich auf Ausnahmesituationen vorbereiten kann.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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