StartAward Wiesbaden 2026: Gewinner und Gewinnerinnen des Gründungswettbewerbs ausgezeichnet
Die Gewinnerinnen und Gewinner des StartAward Wiesbaden 2026 stehen fest. Beim Finale am Dienstag, 27. Oktober, im Tattersall zeichnete die Landeshauptstadt Wiesbaden innovative Gründungsideen und junge Unternehmen aus.
Rund 100 Bewerbungen waren in diesem Jahr eingegangen, 18 Teams erreichten das Halbfinale und sechs von ihnen präsentierten ihre Ideen schließlich im Finale. Die Auszeichnungen in den beiden Wettbewerbskategorien und der Sonderpreis „Female Founders“ sind mit Preisgeldern von insgesamt über 30.000 Euro verbunden.
Wirtschaftsdezernentin Daniela Georgi sagt: „Die Vielfalt und Qualität der Gründungsideen haben mich sehr beeindruckt. Sie zeigen, wie viel Innovationskraft und unternehmerisches Potenzial in Wiesbaden und unserer Region stecken. Besonders bemerkenswert sind für mich die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen der vielen Partner, die sich gemeinsam für unseren Gründungsstandort engagieren. Dieses starke Miteinander von Wirtschaft, Hochschulen, Verbänden und Verwaltung ist eine wichtige Grundlage, um junge Unternehmen zu unterstützen und Wiesbaden als Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.“
In der Hauptkategorie „Gründung aus Wiesbaden“ sicherte sich die Blue Ice Labs GmbH, die hochpräzise Temperatursteuerungssysteme für die Mikroskopie entwickelt, den ersten Platz. Gefolgt von der Eve & Olive GmbH mit nachhaltiger Babykleidung aus Lyocell und einem kreislauforientierten Geschäftsmodell auf Platz zwei und der Routime GmbH, die mit einer interaktiven Kinderwanduhr Familien dabei unterstützt, Alltagsroutinen spielerisch zu gestalten und die Selbstständigkeit von Kindern fördert, auf Platz drei.
In der Kategorie „Ready to go – Gründung aus der Hochschule“ überzeugte RespiVita die Jury und belegte den ersten Platz. Das Hochschulprojekt entwickelt eine digitale Gesundheitsanwendung, die Menschen mit Long Covid im Alltag unterstützen und eine bestehende Versorgungslücke schließen soll. Den zweiten Platz belegte Bridge mit einer digitalen Lösung zur Begleitung von Menschen nach einer Suchttherapie, die Betroffene im Alltag unterstützt und zugleich Behandlungsteams in die Nachsorge einbindet. Der dritte Platz ging an Open Microelectronics Lab, das mit offenen und modularen Laborsystemen den Zugang zur Mikroelektronik und zur Entwicklung von Chip-Prototypen erleichtern möchte.
Der Sonderpreis „Female Founders“ ging an Katharina Schenk, Mitgründerin und Geschäftsführerin der LA LE LU – Freudenberger Kindertagesstätte Natur + Kunst gGmbH. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie am Schloss Freudenberg ein außergewöhnliches pädagogisches Konzept verwirklicht, das Naturerfahrungen, Sinneswahrnehmung und künstlerische Entfaltung miteinander verbindet. Der Schlosspark wird dabei zum Erlebnis- und Lernraum für die Kinder. Die Jury würdigte insbesondere ihren unternehmerischen Mut, ihre Beharrlichkeit bei der Umsetzung der Idee und die bereits erzielte gesellschaftliche Wirkung. Mit ihrer klaren Zukunftsvision und ihrer Vorbildfunktion für andere Gründerinnen überzeugte sie die Jury. Ebenfalls für den Sonderpreis nominiert waren Marion Schellenberg mit der mariART Galerie sowie Sabrina Lichtenberg und Asgard Federspiel, die gemeinsam mit ihrem Gründungsteam die Sharing-App wishare entwickelt haben.
Birgit Knetsch, Leiterin des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung, sagt: „Der StartAward zeigt, was möglich ist, wenn Wirtschaft, Wissenschaft, Gründungsszene und Stadt gemeinsam an einem Strang ziehen. Unser Ziel ist es, vielversprechende Gründungsideen nicht nur auszuzeichnen, sondern die Gründerinnen und Gründer auch langfristig mit den richtigen Menschen und Angeboten zu vernetzen.“
Der StartAward macht die Innovationskraft und Vielfalt der Wiesbadener Gründungsszene sichtbar und bietet jungen Unternehmen Zugang zu einem starken Netzwerk aus Unternehmen, Investorinnen und Investoren, Mentorinnen und Mentoren sowie weiteren Unterstützungsangeboten. Ermöglicht wird der Wettbewerb durch zahlreiche lokale Sponsoren und Partner, die mit ihrem finanziellen und ideellen Engagement einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Unternehmen und zur Stärkung des Gründungsstandorts Wiesbaden leisten.
Weitere Informationen zum StartAward Wiesbaden gibt es unter www.wiesbaden.de/wirtschaft/foerdermittel-wettbewerbe/wiesbadener-gruenderpreis-startaward (Öffnet in einem neuen Tab).
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.