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"Demokratie braucht Frauen" betont politisches Engagement von Frauen

Unter dem Titel „Demokratie braucht Frauen“ fand am Dienstag, 24. Februar, eine öffentliche Podiumsdiskussion und Kick-Off-Veranstaltung im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses statt. Ziel war es, Frauen zu ermutigen, sich politisch einzubringen und ihre Stimme zu nutzen.

Veranstalterinnen waren das Kommunale Frauenreferat, das Amt für Zuwanderung und Integration der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit (BüroF).

Bürgermeisterin Christiane Hinninger betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung weiblicher Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen: „Demokratie ist kein abstraktes Prinzip. Sie lebt von Menschen, die sich informieren, sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Demokratie braucht Frauen - nicht vielleicht, nicht irgendwann, sondern jetzt. Politik braucht die Perspektiven von Frauen, gerade auf kommunaler Ebene, wo Entscheidungen unseren Alltag ganz konkret betreffen.“

Julia Herz, Vorstandsvorsitzende des Büros für Staatsbürgerliche Frauenarbeit, unterstrich ebenfalls die Relevanz politischer Teilhabe: „Es macht einen Unterschied, ob Frauen Einfluss auf die Politik nehmen oder nicht – für jede einzelne Frau, aber auch für die gesamte Gesellschaft. Denn nur wenn ausreichend Frauen politisch beteiligt sind, trifft Politik soziale und nachhaltige Entscheidungen. Mit dieser Veranstaltungsreihe und dem heutigen Kick-Off tragen wir dazu bei, dass sich in Zukunft mehr Frauen einmischen und unsere Gesellschaft aktiv gestalten.“

Im Anschluss an die Grußworte diskutierte ein vielfältig besetztes Podium aus Politik, Demokratiebildung, Migrationsorganisationen, Jugendparlamenten und Politikwissenschaft über Hürden, Zugänge und konkrete Erfahrungen politisch engagierter Frauen. Die Gesprächsrunde wurde von der Journalistin und Radiomoderatorin Marion Kuchenny moderiert. Ergänzt wurde die Diskussion durch persönliche Erfahrungsberichte von Frauen, die bereits politisch aktiv sind.

Zum Abschluss würdigten die Sprecherinnen des Arbeitskreises Frauen- und Mädchenpolitik, Anke Schwalm und Dr. Marina Schmitt, das Veranstaltungsformat: „Wir freuen uns, dass mit der heutigen Kick-Off-Veranstaltung unserer Forderung, die politische Repräsentationslücke von Frauen zu schließen, von Seiten der Landeshauptstadt Wiesbaden aufgegriffen wird. Care-Arbeit, Mehrfachbelastungen und fehlende Netzwerke erschweren Frauen den Zugang zur Politik. Wenn wir politische Teilhabe ernst nehmen, müssen wir Strukturen verändern – nicht Frauen.“

Den Schlusspunkt setzte die Dezernentin für Integration und Recht, Gesundheit und Tierschutz, Milena Löbcke. Sie betonte: „Eine lebendige Demokratie lebt von der Vielfalt der Perspektiven – deshalb ist die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in politischen Gremien unverzichtbar. Gerade migrantische Frauen stoßen jedoch häufig auf strukturelle Hürden wie fehlende Netzwerke, Mehrfachbelastungen, Diskriminierung oder mangelnde Repräsentation – umso wichtiger ist es, gezielt Zugänge zu schaffen und ihre Stimmen aktiv zu stärken.“

Interessierte konnten die Veranstaltung auch über Youtube, www.youtube.com/stadtwiesbaden (Öffnet in einem neuen Tab), verfolgen. In der Reihe „Demokratie braucht Frauen!“ folgen zwei weitere Online-Veranstaltungen im März und Mai. Weitere Informationen sowie der Mitschnitt der Veranstaltung sind abrufbar unter www.wiesbaden.de (Öffnet in einem neuen Tab).


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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