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Vortrag über Georg Büchners politisches Wirken

Brigitte Forßbohm stellt am Dienstag, 10. März, 18 Uhr, ihre Studie „Von Hütten und Palästen“ im Stadtarchiv Wiesbaden vor. Der Vortrag ist eine Spurensuche nach dem, was bis heute an dem früh verstorbenen Dichter Georg Büchner (1813-1837) fasziniert.

Georg Büchner hatte in seiner Heimatstadt Darmstadt und in der Universitätsstadt Gießen politische Freundschaften geschlossen, die ihn in seinem kurzen Leben begleiteten und über die seine politischen Impulse weit ins 19. Jahrhundert hineingetragen wurden. Georg Büchner nimmt als Autor des „Hessischen Landboten“ von 1834 und seines in Darmstadt geschriebenen Dramas „Dantons Tod“ einen hervorragenden Platz in der Oppositionsbewegung des Vormärz ein. In der Flugschrift „Der Hessische Landbote“ zeigt sich ein neues Verständnis von Aufklärung: Das Volk, das „geduldig den Karren zog, darauf der Adel seine Affenkomödie spielte“, sollte sich seiner Lage bewusst und aus unterwürfigen Denkschemen herausgeführt werden. Im unvollendeten Drama „Woyzeck“ beschäftigt sich Büchner mit der Ohnmacht des Einzelnen gegenüber erdrückenden gesellschaftlichen Verhältnissen. 

Um Anmeldung per E-Mail an veranstaltung-stadtarchivwiesbadende wird gebeten.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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