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Δελτίο Τύπου της πρωτεύουσας του κρατιδίου Wiesbaden

Veranstaltungen von „Freiräume - Projektstipendium Internationale Maifestspiele“

Im Jahr 2026 wurde erneut das Stipendiums-Programm „Freiräume - Projektstipendium Internationale Maifestspiele Wiesbaden“, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kulturamt Wiesbaden und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, ausgeschrieben.

Fünf Projekte wurden ausgewählt, die diesjährig im Rahmen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden präsentiert werden: 

·         „There will be no blood“; Genre: Performance, Beteiligte: Katharina Heißenhuber, Nora Bussenius, Dea Bejleri. Die Performance „There will be no blood” widmet sich der Menstruation als Quelle und Taktgeberin der Lebenskraft. Die Hauptfigur begibt sich auf eine Reise und erkundet das eigene katholisch geprägte Körperbild in den Teenagerjahren, das mit der ersten Menstruation kämpfen muss. Sie umschifft die Höhen und Tiefen der hormonellen Schwankungen und wagt dann den Versuch, sich auf das bevorstehende Versiegen derselben vorzubereiten, sich zu wappnen, aufzurüsten. Ist eine neue Deutung dieser Lebensphase möglich? Der Versuch wird gewagt. Termin: Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr, Studio, Hessisches Staatstheater, Christian Zais Straße 3, Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro.

·         „Wir müssen spielen oder: Quatsch keine Opern“; Genre: konzertante Performance, Beteiligte: art.ist.kollektiv (Silvia Sauer, Leila Haas, Michael Protzen, Dirk Marwedel, Ulrike Schwarz, Stefan Varga, Jan-Filip Tupa, Ingo Deul, Leon Senger, Wolfgang Schliemann). Meist wird viel geredet, wenig gesagt und kaum zugehört: Das art.ist.kollektiv fragt: Wie und worüber wird geredet, was wird gesagt? Das Kollektiv spielt indes mit der Sprache und übersetzt sie in Klang, Rhythmus, Melodie, kommt vom Text zur Musik, von der Musik zur Bewegung, vom Reden zum Spielen. Im besten Fall gelingt Verständigung spielerisch: im babylonischen Durcheinander ein resonanzreiches Miteinander. Termin: Samstag, 9. Mai, 19.30 Uhr, Kunsthaus, Schulberg 10. Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro.

·         „re-“; Genre: Tanz, Klangkunst, Installation, Beteiligte: Johannes Schropp, Lidia Luciano, Laura Salerno, Daniel Myers, Raquel Nevado Ramos, Mar Sanchez Cisneros – eine Produktion von Air Italics, gefördert von Dance Nexus e.V. re- lädt als meditative, raumzeitliche Stätte der Resonanz zwischen Tanz, Klangkunst und Videoinstallation zur Immersion ein. Die Arbeit ist der Figur des Ritters und der Re-alisierung von Maskulinität gewidmet, die sich zwischen mystischen, märchenhaften, romantisierten und historisch belegten Realitäten entfaltet. Als künstlerische Methode wir auch als Re-zeptionshaltung entfaltet sich re- zwischen Innen und Außen – auf der Suche nach einer weichen, dehnbaren Resonanz von Maskulinität im Raumzeitlichen, zwischen Fassbarem und Entzogenem. Termine: Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr, Georg Buch Haus, Wellritzstraße 38, und Samstag, 16. Mai, 16 Uhr, Georg Buch Haus, Wellritzstraße 38. Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro. 

·         „Stücke für Jetzt Vol. 3 – Das unheimliche Aufbegehren der Träume“; Genre: Performancekonzert, Tanz, Beteiligte: Mareike Buchmann, Yi-Lun Chen Czajor, Lena Kunz, Felicitas Baumann, Lina Hartmann, Robert Krajnik. Ida Flux öffnet einen poetisch-surrealistischen Raum, in dem unsere Träume ein rebellisches Eigenleben führen. Sie quellen als Töne hervor, erzeugen wuchernde Körpergebilde, flirrende Bewegungen und gestalten assoziative Bildräume. Das „unheimliche Aufbegehren“ verweist auf jene Momente, in denen der Traum als lebendige Energie und widerständiges Handeln hervortritt. Stücke für Jetzt erkundet das Verhältnis von Kunst und Gegenwart: Vol. 3 richtet den Blick in unsere kollektiven Traumzonen. Termin: Mittwoch, 20. Mai, 19.30 Uhr, Wartburg, Schwalbacher Straße 51. Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro.

·         „An den Grenzen des Pulses“; Genre: Konzert, Ausstellung, Installation, Beteiligte: Wingel Gilberto Pérez Mendoza, Juan Bermudez, Irene de Luis Ballesteros, Olga Pacheco Lagutienko. An den Grenzen des Pulses ist eine transdisziplinäre Performance, die den menschlichen Herzschlag als Medium kollektiver Resonanz erfahrbar macht. Live-Musik, Elektronik, ein generatives Video und eine interaktive Klangskulptur verbinden individuelle und gemeinschaftliche Erfahrung. Live erfasste Herzschläge der Performer werden mit aufgezeichneten Pulsen verwoben und aktivieren eine Installation aus Perkussionsobjekten, die den unsichtbaren Rhythmus hör- und spürbar macht. In vier Sätzen entwickelt sich das Stück vom Dialog zwischen Instrument und Puls zu atmosphärischen Klanglandschaften, in denen der Herzschlag präsent bleibt. Termine Installation: Von Mittwoch, 20. Mai, bis Sonntag, 31. Mai: Im Rahmen der Öffnungszeiten des Kunsthauses (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag, feiertags von 11 bis 17 Uhr; Donnerstag von 13 bis 19 Uhr), Termin Konzert: Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr, Kunsthaus, Schulberg 10. Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro (Konzert), Installation kostenfrei. 

Weitere Informationen findet man unter www.wiesbaden.de/projektstipendium-maifestspiele (Öffnet in einem neuen Tab). Tickets (sowie weitere Informationen) sind unter www.maifestspiele.de (Öffnet in einem neuen Tab) erhältlich.  


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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