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Communiqué de presse de la capitale du Land de Wiesbaden

Kellerbrand im Wiesbadener Westend sorgt für nächtlichen Großeinsatz

In der Nacht zum Montag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden gegen 1:40 Uhr zu einem Brand in der Wellritzstraße im Wiesbadener Westend alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine starke Verrauchung in einem Gebäudekomplex aus Vorder- und Hinterhaus festgestellt. Ursache hierfür war ein Brand im Kellerbereich. Einsatzkräfte der Polizei, die als erste an der Einsatzstelle eingetroffen waren, hatten die Lage bereits erkundet und mit der Räumung des Gebäudes begonnen.

Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Mithilfe mehrerer Strahlrohre gelang es den Einsatzkräften, das Feuer im Keller nach einiger Zeit zu löschen. Parallel dazu wurde eine Person mithilfe einer Fluchthaube über den stark verrauchten Treppenraum des Vorderhauses gerettet. Zudem wurde das Gebäude durchsucht, wobei mehrere Türen gewaltsam geöffnet werden mussten. Weitere Bewohner hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen.

Insgesamt wurden 18 Personen durch den Rettungsdienst vor Ort gesichtet. Sie wurden in einem Bus der ESWE Verkehr untergebracht und dort durch einen Betreuungszug versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war glücklicherweise in keinem Fall erforderlich.

Im Anschluss an die Brandbekämpfung waren umfangreiche Maßnahmen zur Kontrolle und Entrauchung der betroffenen Gebäude notwendig. Aufgrund der Anzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde zusätzlich ein Abrollbehälter mit weiteren Atemschutzgeräten an die Einsatzstelle alarmiert.

An der Einsatzstelle waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Bierstadt, Dotzheim und Sonnenberg eingesetzt. Die Logistikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr unterstützte die Versorgung der Einsatzkräfte. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, drei Rettungswagen sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Zur Betreuung der betroffenen Bewohner waren der Betreuungszug des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam mit der Seelsorge im Notfall im Einsatz. Die Feuerwache 1 wurde für die Dauer der Einsatzmaßnahmen durch die Freiwillige Feuerwehr Rambach besetzt.

Parallel zu den laufenden Einsatzmaßnahmen ging das Tagesgeschäft in der Zentralen Leitstelle uneingeschränkt weiter. So koordinierten die Einsatzbearbeiter unter anderem eine weitere Feuermeldung und unterstützten telefonisch die Geburt eines Kindes. Der kleine Anton kam noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes zur Welt und wurde anschließend gemeinsam mit seiner Mutter wohlbehalten in ein Krankenhaus transportiert.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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