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Communiqué de presse de la capitale du Land de Wiesbaden

Jahrestreffen der Kindertagespflege mit Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher

Wie entwickelt sich die Kindertagespflege in Wiesbaden weiter und welche Herausforderungen erleben Tagesmütter und Tagesväter im Alltag? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des jährlichen Treffens der Wiesbadener Kindertagespflegepersonen mit Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher am Mittwoch, 4. März, im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses.

Das jährliche Treffen bietet den Fachkräften der Kindertagespflege die Möglichkeit, ihre Erfahrungen aus dem Betreuungsalltag direkt einzubringen und ist ein fester Treffpunkt des Austauschs und des Dialogs. Gleichzeitig erhält die Stadt wichtige Rückmeldungen aus der Praxis – etwa zu Betreuungsbedarfen von Familien, organisatorischen Fragen oder zu Rahmenbedingungen der selbstständigen Tätigkeit. Die Ergebnisse dieses Dialogs fließen in die Weiterentwicklung der Kindertagespflege in Wiesbaden ein. 

Kindertagespflege ist ein unverzichtbarer Teil der frühkindlichen Bildungslandschaft in Wiesbaden. Für Kinder unter drei Jahren stellt sie ein gleichwertiges Angebot zur Krippe dar. Kindertagespflegepersonen betreuen Kinder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Kindern und bieten eine familiäre Atmosphäre mit einer festen Bezugsperson. Für Eltern entstehen dabei vergleichbare Kosten wie bei einem Krippenplatz. 

Für viele Kinder ist die Kindertagespflege ein Ort zum Lernen, Spielen und Entdecken. Tagesmütter und Tagesväter geben Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit und begleiten die Kinder individuell in ihrer Entwicklung. Die Betreuung kann in Voll- oder Teilzeit erfolgen und orientiert sich an den Bedürfnissen von Kindern und Familien. In Wiesbaden betreuen derzeit rund 100 Kindertagespflegepersonen Kinder in kleinen Gruppen. 

„Kindertagespflege lebt vom Engagement der Tagesmütter und Tagesväter. Sie begleiten Kinder in einer besonders sensiblen Lebensphase und schaffen für viele Familien verlässliche Betreuungsstrukturen. Der direkte Austausch mit ihnen ist für uns wichtig, weil wir so erfahren, welche Entwicklungen sie in ihrem Arbeitsalltag beobachten und wo wir als Stadt unterstützen können“, sagte Dr. Patricia Becher. 

Ein besonderes Beispiel für die enge Zusammenarbeit im Bereich der Kindertagespflege ist die „Kinderbrücke“. Seit mehr als 30 Jahren kooperieren hier die Landeshauptstadt Wiesbaden, der Kinderschutzbund Ortsverband Wiesbaden und EVIM. Durch regelmäßige Spielkreis- und Krippenbesuche wird eine bindungsorientierte Vertretung im Krankheitsfall ermöglicht. Die Kindertagespflegepersonen sind dabei eng miteinander vernetzt und werden durch eine pädagogische Fachkraft begleitet. 

Auch die Qualifizierung der Kindertagespflegepersonen hat einen hohen Stellenwert und orientiert sich am bundesweit anerkannten Standard des Bundesverbandes für Kindertagespflege. Mit der seit 2024 geltenden Wiesbadener Kindertagespflegesatzung wurden zudem wichtige Verbesserungen der Rahmenbedingungen umgesetzt. 

Das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „Kindertagespflege wird (noch) sichtbarer“. Ziel ist es, diese Betreuungsform stärker bekannt zu machen und Eltern über das Angebot zu informieren. Informationen zur Kindertagespflege sind auf der Website der Landeshauptstadt Wiesbaden zu finden unter: www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/kinder/kinderbetreuung/tagespflege/kindertagespflege (Öffnet in einem neuen Tab)

Auch viele der Wiesbadener Kindertagespflegepersonen stellen ihre Angebote über eigene Webseiten, Flyer oder Social-Media-Kanäle wie Instagram und Facebook vor. Eltern haben außerdem die Möglichkeit, Kindertagespflegepersonen bei Eltern-Café-Treffen der Kinder- und Eltern-Zentren in den Stadtteilen kennenzulernen. 

Eine weitere Gelegenheit bietet der „Tag der offenen Tür der Kindertagespflege“ am Dienstag, 5. Mai. Dabei öffnen Kindertagespflegepersonen ihre Betreuungsangebote und geben interessierten Eltern Einblicke in ihre Arbeit.

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Kindertagespflege ist ein unverzichtbarer Teil der frühkindlichen Bildungslandschaft in Wiesbaden.

Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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