Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!
Deutschlandpremiere: Bis zum 25. Oktober zeigt das Museum Reinhard Ernst eine Ausstellung mit Werken des international erfolgreichsten Malers Österreichs – Wolfgang Hollegha.
Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonistinnen und Protagonisten des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus.
Der jüngste österreichische Preisträger des Guggenheim Awards und Teilnehmer an der documenta III entschied sich trotz dieser internationalen Anerkennung gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen: Hollegha erwarb 1962 einen Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert am Rechberg nördlich von Graz und baute sich dort ein Atelier ganz nach seinen Vorstellungen. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte sein farbenprächtiges, oft monumentales Werk, das ab März im Museum Reinhard Ernst zu entdecken ist.
Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht auch eine berührende Wiederbegegnung mit Holleghas Weggefährtinnen und Weggefährten.
Eine Ausstellung des Museums Reinhard Ernst mit der Neuen Galerie Graz/Universalmuseum Joanneum.
