Ziel des Förderprogramms ist es, die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger über Kunst & Kultur in Austausch und Begegnung zu bringen. Interkulturelle Kunstprojekte sind ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Vielfalt unserer Stadt.
Durch interkulturelle Kunstprojekte wird die Kraft der Kunst als Mittel zur Verständigung und Inklusion sichtbar. Sie zeigen, dass kulturelle Diversität eine Quelle der Inspiration ist und dass durch künstlerische Zusammenarbeit Brücken zwischen verschiedenen Gemeinschaften gebaut werden können.
Sie bringen Künstlerinnen, Künstler und Publikum aus verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammen und ermöglichen kreative Begegnungen, die neue Perspektiven eröffnen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2026 endete am 12. April. Informationen über zukünftige Ausschreibungen werden zu gegebenem Zeitpunkt hier veröffentlicht.
Die Projekte werden aus Mitteln des Kulturamtes und des Amtes für Zuwanderung und Integration gefördert. Betreut wird das Förderprogramm von der Integrationsabteilung des Amts für Zuwanderung und Integration, dem Sozialleistungs- und Jobcenter und der Koordinierungsstelle für Kulturelle Bildung und Teilhabe des Kulturamts. 2025 konnten die Gelder vollständig ausgeschöpft werden.
Sie brauchen eine Inspiration für eine Projektidee? Eine Auflistung der in 2025 geförderten Projekte finden Sie unten auf der Seite unter "Dokumente". Dort werden auch die detaillierten Förderkriterien für dieses Programm zum Download bereitgestellt.
Anträge können von Migrantenorganisationen, Vereinen, Kunst- und Kulturschaffenden und anderen Einrichtungen gestellt werden. Auch Einzelpersonen können Anträge einreichen.
Die Projekte sollten Künstlerinnen, Künstler und Publikum aus verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenbringen und mit Mitteln der Kunst den Austausch fördern. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Projekte können z. B. Themen wie Migration, Identität, Diskriminierung und kulturelles Erbe aufgreifen und bieten Plattformen für marginalisierte Stimmen. Interkulturelle Kunstprojekte können verschiedene Ausdrucksformen annehmen, darunter visuelle Kunst, Musik, Theater, Literatur, Tanz oder multimediale Installationen. Auch Mischformen sind denkbar. Zudem können auch Stipendien, Fortbildungen oder ähnlich strukturierte Bezugsrahmen rund um das Themenfeld interkulturelle Öffnung über die Förderung abgedeckt werden.
Ein wesentliches Merkmal solcher Projekte ist die Zusammenarbeit. Künstlerinnen und Künstler arbeiten gemeinsam mit Gemeinschaften, sozialen Initiativen oder Bildungseinrichtungen, um Werke zu schaffen, die über künstlerische Ästhetik hinausgehen und soziale Wirkung entfalten. Diese Projekte sind häufig partizipativ angelegt, das heißt, sie beziehen das Publikum aktiv mit ein und fordern zur Reflexion über gesellschaftliche Fragestellungen auf. Über das Programm werden Kunst- und Kulturprojekte gefördert, bei denen Geflüchtete und/oder Migrantinnen und Migranten bereits an der Konzeptentwicklung beteiligt waren oder auch Projekte, die ausdrücklich die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen mit einbeziehen. Bei der Auswahl wird daher besonderer Wert auf die Beteiligung der oben genannten Gruppen, die Sichtbarmachung der Herkunftskulturen sowie auf den Austausch gelegt. Neben dem Fokus auf die künstlerische Qualität des Projekts, sollen Kontakte ermöglicht werden.
Kurz-, mittel- oder langfristige Vorhaben können gefördert werden, wie zum Beispiel einmalige Veranstaltungen, ein Workshop, Projektwochen, mehrtägige Aktionen sowie langfristige Ideen, die über ein Jahr gehen.
Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2026 endete am 12. April. Informationen über zukünftige Ausschreibungen werden zu gegebenem Zeitpunkt hier veröffentlicht.
Die Anträge können ab sofort im Antragsportal (Öffnet in einem neuen Tab) eingereicht werden. Registrieren Sie sich auf dem Online-Portal der Stadt, wählen Sie aus den Förderprogrammen die Förderung für interkulturelle Projekte aus und füllen Sie die Antragsmaske aus. Dort tragen Sie auch einen Kosten- und Finanzierungsplan ein. Wir benötigen keine weiteren Unterlagen in Papierform. Melden sich bei technischen Schwierigkeiten unter kulturelle-teilhabewiesbadende oder telefonisch unter 0611 / 31 3771.
Wir geben keine Summe vor. Die Durchschnittshöhe der bewilligten Projekte bewegt sich bei ca. 5000 EUR, aber auch niedrigere oder begründete höhere Fördersummen sind möglich.
Nein, es ist nicht erforderlich, dass Sie eigene Mittel einbringen, aber möglich.
Eine Jury aus dem Amt für Zuwanderung und Integration, dem Sozialleistungs- und Jobcenter sowie dem Kulturamt entscheidet im April über die eingereichten Anträge.
Wir geben keine Honorargrenzen vor. Die angegebenen Honorare sollten mit der zugehörigen Tätigkeit und der dazu erforderlichen Qualifikation und Kenntnisse in Einklang stehen.
Im Rahmen des Handlungsprogramms "Interkulturalität" wurde auch die Online-Veranstaltungsdatenbank WI WER WAS ins Leben gerufen, in der es verschiedene Möglichkeiten zur Kooperation gibt, sowie zur mehrsprachigen Bewerbung von Veranstaltungen und der Vereine und Kulturschaffenden.