Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Menschen mit und ohne Behinderungen setzen am Dienstag, 5. Mai, im Rathaus am Schlossplatz ein sichtbares Zeichen für mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit.
Am Dienstag, 5. Mai 2026, beteiligt sich die Landeshauptstadt zum zweiten Mal am bundesweiten Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Von 15 bis 18 Uhr lädt die Landeshauptstadt Wiesbaden in Kooperation mit den Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen ins Rathaus ein.
Der Protesttag macht auf bestehende Barrieren aufmerksam – Themenschwerpunkt ist dieses Jahr "Unterwegs sein – im Nahverkehr, auf Straßen und Gehwegen". Im Rathaus am Schlossplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein offener Austausch mit Initiativen, Betroffenen und Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Gesellschaft.
Geplant sind
- Flashmob vor dem Rathaus
- Redebeiträge
- Podiumsgespräche mit Verantwortlichen zum Thema Mobilität
- Informationsstände zu inklusiven Angeboten und Projekten
- Mitmachaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Inklusive Kunstausstellung / Informationen zum Projekt Touched by art
Wir freuen uns, an diesem Tag den Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen Andreas Winkel und Stadträtin Dr. Patricia Becher begrüßen zu dürfen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, gleichberechtigte Teilhabe einzufordern und Inklusion als gemeinsame Aufgabe zu stärken.
Die Veranstaltung wird von Gebärdensprach-Dolmetschern begleitet.
Hintergrund
Am 5. Mai finden bundesweit Aktionen anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Inklusion ist ein Menschenrecht, wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vor mehr als 15 Jahren verankert wurde. In Wiesbaden wird der Protesttag gemeinsam vom Arbeitskreis Inklusion und Barrierefreiheit, vom Expertenrat und von der kommunalen Inklusionsbeauftragten organisiert.

