Energetisch sanieren, zukunftsfähig wohnen
Die energetische Sanierung senkt nicht nur den Energieverbrauch. Sie erhöht den Wohnkomfort, steigert den Wert der Immobilie und stellt die Weichen für die Wärmeversorgung der Zukunft.
Energie im Gebäude halten, Heizkosten senken
Jede energetische Sanierung entlastet die Wärmewende: Sie senkt den Energiebedarf, verringert die Treibhausgasemissionen und kann die Kosten der Wärmeversorgung langfristig reduzieren.
Eine gute Gebäudedämmung bringt viele Vorteile mit sich. Im Winter lassen sich die Heizkosten senken, im Sommer bleibt das Gebäude länger kühl. Wichtige Stellschrauben sind hierbei die Isolation der Außenwände und der Einbau moderner Fenster. Eine entsprechende Sanierung ist dabei eine echte Investition in das Haus. Denn neben den sinkenden Heizkosten steigert sie auch den Wert der Immobilie.
Sanierung auf das Gebäude abstimmen
Die Möglichkeiten zur energetischen Sanierung unterscheiden sich von Gebäude zu Gebäude. Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Wiesbaden einen sehr großen Bestand an Altbauten, die noch vor dem Ersten Weltkrieg errichtet wurden. Die oft reichlich verzierten Fassaden und der Denkmalschutz stellen besondere Anforderungen an eine energetische Sanierung. Doch auch in diesen Häusern lassen sich Einsparpotenziale umsetzen. Die Denkmalschutzbehörde unterstützt bei der Frage, welche Veränderungen möglich sind und ob eine Förderung genutzt werden kann.
Auch für neue Gebäude ist die Sanierung herausfordernd. Vor dem Hintergrund der Ölkrise wurden 1977 verbindliche Dämmstandards für Neubauten eingeführt, die schrittweise verschärft wurden. Gebäude, die ab den 1990er Jahren gebaut wurden verfügen daher oft bereits über einen guten Dämmstandard. Eine energetische Sanierung senkt den Wärmeverbrauch hier weniger stark, sodass es länger dauert, bis sich die Investition auszahlt. Oft ist es hier rentabler, direkt die Heizungsanlage zu modernisieren.
Kleine Effizienzmaßnahmen mit großer Wirkung
Auch ohne umfassende Sanierung lässt sich oft schon Energie sparen. Einzelne Maßnahmen, die sich relativ einfach umsetzen lassen können den Wärmeverlust deutlich reduzieren. Zum Beispiel
- Heizungsrohre dämmen
- Fenster und Türen abdichten
- Heizkörper entlüften
- Thermostatventile erneuern
- Kellerdecke oder Dachboden dämmen
- Hydraulischen Abgleich durchführen
- Heizungspumpe erneuern
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Der nächste Schritt: gut beraten sanieren
Welche Schritte für Ihr Gebäude sinnvoll sind, erfahren Sie in der unabhängigen Beratung der Verbraucherzentrale und Klimaschutzagentur Wiesbaden. Dort erhalten Sie Informationen zu Sanierung und Förderung.