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Feuerwehr Wiesbaden

Große Einsatzübung

Die Einheiten und Organisationen des Katastrophenschutzes, der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Landes- und Stadtpolizei sowie die Notfallkliniken übten ihre gemeinsame Einsatzfähigkeit am 29. und 30. September.

Am Freitag, 29. September, fand eine Stabsrahmenübung im Katastrophenschutzstab der Landeshauptstadt Wiesbaden statt. In einer virtuellen Einsatzlage wurde die Zusammenarbeit des operativ taktischen Stabes sowie der beteiligten Stellen der Verwaltung, der Fachberater aus Hilfsorganisationen, Versorgungsunternehmen und Weiteren geübt. Diese Übung fand in den Stabsräumen der Feuerwache 2 in Kastel statt. Ziel der Übung war es, die Kenntnisse für eine gemeinsame Bewältigung von Großschadenslagen in einem solchen Falle zu vertiefen und zu verbessern.

Am Samstag, 30. September, fand die Großübung "Astus 2017" im Bereich der Klingholzstraße statt. Bei der Übung waren alle Behörden und Organisation mit Sicherheitsaufgaben in Wiesbaden beteiligt. Die Kernzeiten der Übung waren von 10 bis 14 Uhr, die Vorbereitung der Übungsstelle und die Nachbereitung sowie in einigen Einsatzabschnitten - unter anderem in den Kliniken - gingen über diese Kernzeit hinaus. An der Bahnanlage, unweit des Wiesbadener Hauptbahnhofes, wurde ein Szenario simuliert, das zu einer erhöhten Anzahl von verletzten Personen führte.

An diesem Tag übten circa 250 Einsatzkräfte der an der Gefahrenabwehr beteiligten Organisationen der Landeshauptstadt Wiesbaden. Einheiten der Feuerwehr, der Deutschen Bahn, des Rettungsdienstes, der Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzeinheiten, den Krankenhäusern sowie der Landes-, Bundes- und Kommunaler Verkehrspolizei. Die Übung fand in Verbindung mit einem Wiederholungsseminar der Landesärztekammer Hessen für Leitende Notärzte statt.

Für die Bewältigung des Massenanfalls von Verletzten/Erkrankten sieht das Land Hessen das sogenannte MANV-Konzept vor. Eingesetzt wurden Einheiten aus der Regelvorhaltung des Rettungsdienstes sowie bereichsübergreifend Sofortkomponenten Notarzt(SN) und Sofortkomponenten Rettungsdienst (SR). Das Einsatzkonzept sah ebenso den Einsatz von Katastrophenschutzzügen vor.

Bereits schon traditionell wird die Fortbildungsveranstaltung "Wiederholungsseminar für Leitende Notärzte" der Landesärztekammer Hessen an die Übung angeschlossen. Hier haben bis zu 30 Leitende Notärzte ihre Qualifikation unter realistischen Bedingungen aufgefrischt. Die Übungsergebnisse wurden durch spezielle Beobachter festgehalten und zeitnah ausgewertet, um Verbesserungspotentiale zu erkennen und das Konzept weiter zu entwickeln. An der Übung waren circa 50 Einsatzfahrzeuge sowie 120 Übende und eine große Zahl an Verletztendarsteller beteiligt. Für die Übungsleitung und Organisation sowie die Simulation waren weitere 10 Fachkräfte eingesetzt.

Sperrung des Übungsbereiches

Im Vorfeld der Übung wurden die Parkplätze im Bereich Hauptbahnhof Westseite durch den Betreiber soweit wie möglich geräumt. Durch die kommunale Verkehrspolizei wurde weiterhin die Klingholzstraße für den Individualverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zum Parkhaus des Lilien-Carrés war permanent sichergestellt.

Erhöhtes Aufkommen an Einsatzfahrzeugen

Im Zeitraum der Übung kam es im Bereich der Klingholzstraße sowie der Zufahrten dorthin zu einem hohen Aufkommen von Einsatzfahrzeugen. Da außerdem der Patiententransport bis in die Kliniken geübt wwurde, war auch auf den Zufahrten zu den Wiesbadener Kliniken ein reger Verkehr von Rettungsdienstfahrzeugen zu erwarten.