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Feuerwehr Wiesbaden

Höhenretter übten in Rheinland-Pfalz

Am 11. November 2013 übte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Einsatzkräften aus Rheinland-Pfalz und der Polizei-Fliegerstaffel Hessen die Rettung von Verletzten in schwierig zugänglichen Lagen.

Eine verletzte Person musste aus einem unzugänglichen Bereich gerettet werden, so die Übungslage für alle mitwirkenden Einsatzkräfte in Trechtlingshausen (Rheinland-Pfalz). Mit Unterstützung der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und den örtlichen Einsatzkräften wurden mehrere Übungen durchgeführt. Das Besondere an der Rettungsaktion war, dass die Höhenretter mit einem Hubschrauber der Polizei-Fliegerstaffel Hessen aus Egelsbach über die zu rettenden Person gebracht wurden, um dann mit Hilfe einer Seilwinde zum Verletzten abgelassen zu werden. Im Anschluss erfolgte die Rettung über die Seilwinde. Es wurden verschiedene Punkte an den Felswänden des Morgenbachtales angeflogen, wo es in der Vergangenheit bereits mehrere Unfälle gab und auch eine Rettung per Hubschrauber bereits erforderlich war. Die Realitätstreue der Übung konnte durch direktes Aufseilen im Bergesitz oder auch eine verletzte Person in liegender Weise an allen relevanten Stellen durchgeführt werden. Diese Gewissheit trägt zukünftig auch dazu bei, den örtlichen Helfer eine Einschätzung zu ermöglichen, wie die patientenschonende Rettung per Hubschrauber eingesetzt werden kann.

Ein Grund der Übung war unter anderem die Vereinbarung zwischen den Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz, in der Hessen das benachbarte Bundesland offiziell unterstützen darf. Dadurch sind die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Wiesbaden im Verbund mit der Fliegerstaffel in ganz Hessen und Rheinland-Pfalz einsetzbar, um schnelle Rettung aus Luft leisten zu können.