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Ausstellungen

Kampagne gegen Ausgrenzung

Vom 3. bis zum 14. Juli können Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums die Arbeiten von Studierenden der Hochschule RheinMain zum Thema "Kampagne gegen Ausgrenzung" im Marktkeller sehen. Präsentiert werden die Ergebnisse des Projektstudiums Soziale Arbeit und Kommunikationsdesign.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Hochschule RheinMain an der Initiative "Wir in Wiesbaden". Rund um die Wanderausstellung "Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte" finden in der Zeit von Mai bis Juni vielfältige Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus statt.

Im Rahmen eines innovativen Projektstudiums befassen sich Studierende aus den Bereichen Soziale Arbeit und Kommunikationsdesign im aktuellen Semester mit Fragen von Antisemitismus und Ausgrenzung. In der Zusammenführung von sozialwissenschaftlichen Erklärungsmodellen sowie empirischen Befunden zu Diskriminierung einerseits und kommunikationstheoretischen Grundlagen und künstlerischen Darstellungsformen andererseits soll eine gemeinsame "Kampagne gegen Ausgrenzung" entstehen. Beide Disziplinen verbindet der gesellschaftspolitische Anspruch, auf soziale Missstände und Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

Die Ergebnisse der Studierenden werden in unterschiedlichen Installationen umgesetzt und im Marktkeller ausgestellt. Für zwei Wochen haben BesucherInnen die Gelegenheit, sich die Werke der einzelnen Gruppen anzuschauen.

Natürlich sind auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden und Stadtgesellschaft dazu eingeladen, sich von der interdisziplinären Einlösung des oben genannten Anspruchs ein Bild zu machen. Den Auftakt der Kampagne bildet eine feierliche Eröffnung am 2. Juli. Auch wird diese als Ort des Austausches über die Kernfrage der Veranstaltungsreihe "Wir in Wiesbaden" verstanden: Wie möchten wir in Wiesbaden miteinander leben?