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Folklore

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Das Festival im Kulturpark fand 1977 zum ersten Mal statt und wurde als Musikfest für Familien in den Reisinger- und Herbert-Anlagen durchgeführt.

In den 1990er-Jahren verlegte man Folklore in den Park von Schloss Freudenberg (Folklore »im Garten«). Man zählte bis zu 60.000 überwiegend junge Besucher, daher wurde das Programm stärker auf die jugendliche Zielgruppe ausgerichtet. 2004 beschloss man den Umzug auf das Gelände des Kulturzentrums Schlachthof und übertrug die Organisation dessen Betreibern. Im August 2007 wurde das Festival auf dem Schlachthof-Gelände eröffnet und der Zusatz »im Garten« aus dem Namen gestrichen. Ab 2009 zählte das Folklore an allen drei Tagen zusammen rund 20.000 Besucher.

Neben Musik – Rock, Pop, Hip-Hop und Reggae – zeichnete sich das Festival auch durch kulinarische Angebote mit Gerichten aus aller Welt aus. Hinzu kamen Stände von politischen und sozialen Initiativen sowie von Kunsthandwerkern. Außerdem wurden Straßentheater und Familienprogramme geboten.

Nach dem Umzug auf das ehemalige Schlachthofgelände hielt die Diskussion um die Lärmbelästigung der Anlieger an. 2015 fand das Festival zum letzten Mal statt.

Folklore im Garten, 1987 wiesbaden.de/ Stadtarchiv Wiesbaden, PLA-32
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