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Leben in Wiesbaden

Luftreinhalteplan

Das Land Hessen hat im Mai 2005 einen Luftreinhalteplan vorgelegt. Hintergrund waren die Konzentrationen an Luftschadstoffen im Ballungsraum Rhein-Main, die immer wieder über den Grenzwerten der Europäischen Union lagen.

Der Luftreinhalteplan beinhaltet Maßnahmen, die zu einer besseren Luftqualität führen sollen. Hierunter fallen beispielsweise Fahrverbote für nicht optimal schadstoffgereinigte Lastwagen in der Innenstadt, ein weiterer Ausbau des Radwegenetzes sowie effizientere Ampelschaltungen.

Die betroffenen Städte, hier vor allem Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden wurden aufgefordert, konkrete Maßnahmen in Form eines Aktionsplanes zu benennen, die im Fall von Überschreitungen bestimmter Grenzwerte durchgeführt werden sollen. Für Frankfurt und Darmstadt liegen diese Aktionspläne vor. Erste Maßnahmen daraus sind auf Grund von Überschreitungen der Feinstaub-Grenzwerte bereits in Kraft getreten. Seit 1. Oktober 2008 ist für den Kernbereich der Stadt Frankfurt eine Umweltzone ausgewiesen. Für Wiesbaden waren aufgrund niedrigerer Feinstaubkonzentrationen keine Maßnahmen notwendig.

Allerdings kam es in Wiesbaden in den letzten Jahren zu einer dauerhaften Überschreitung der Stickstoffdioxidwerte. Seit dem 1. Januar 2010 gilt für Stickstoffdioxid europaweit der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Dieser Wert wird im Stadtbereich an vielen vom Verkehr stärker belasteten Straßen erreicht und oft deutlich überschritten. Im Hinblick auf die anstehende erste Fortschreibung des Luftreinhalteplanes sind Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer Verringerung der Luftschadstoffe – insbesondere der Stickoxide – führen.


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