KI-Installationsperformance im Kunsthaus
Das Hessische Staatsballett lädt in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt zu einer besonderen KI-Installationsperformance ins Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10.
Zu der Performance lädt das Hessische Staatsballett am Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar, jeweils um 19.30 Uhr ins Kunsthaus Wiesbaden. Unter dem Titel „Motion Creation Design“ präsentieren Tänzerinnen und Tänzer in einer Fusion aus Choreografie und Installationskunst die Ergebnisse einer Kooperation mit der Hochschule Darmstadt. Erlebbar werden neue Perspektiven auf die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Kunst durch die Interaktion zwischen dem menschlichen Körper und KI-Systemen. Den Performance-Terminen vorangestellt, ist ein kostenloser Workshop um 18 Uhr am Freitag beziehungsweise um 17.30 Uhr am Samstag, bei dem alle ab 16 Jahren eingeladen sind ihre eigene Körperwahrnehmung zu erforschen, die Umwelt neu zu betrachten und gemeinsam Zukunftsvisionen zu gestalten. Am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr gibt es die Performance nochmal als Familienvorstellung. Hier ist im kostenlosen Workshop um 13 Uhr auch jüngeres Publikum willkommen.
„Motion Creation Design“ ist eine Kooperation des Hessischen Staatsballetts mit dem Studiengang „Expanded Media“ unter Prof. Thorsten Greiner und Museen der Rhein-Main-Region sowie dem Künstlerkollektiv Motion Sound Creation. Es findet im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt, bei der Frankfurt und die Region ein ganzes Jahr lang zur internationalen Bühne werden, auf der wegweisende Projekte und Veranstaltungen zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, das Zusammenleben und den Alltag.
Das Projekt „Motion Creation Design“ untersucht die dynamische Interaktion von generativer KI und menschlicher Bewegung. Die KI fungiert als Schnittstelle, die Wissen in Echtzeit aufbereitet und durch kreative Bild- und Informationsassoziationen neu interpretiert. Choreografie dient dabei als Kommunikationsmittel, um Bewegung in visuelle Assoziationen zu übersetzen. Bei der Performance können die Zuschauerinnen und Zuschauer interaktiv den Gestaltungsprozess beeinflussen und die Entwicklung der Bildvisionen mitgestalten.
In Workshops lernten die Tänzerinnen und Tänzer des Hessischen Staatsballetts den Umgang mit dem interaktiven KI-System von der Tanzpädagogin und Co-Leiterin des Projekts Ronja Timmer, den sie nun in der Performance an die Besucherinnen und Besucher weitervermitteln. „Motion Creation Design“ verbindet Tanz, KI und partizipative Kunst und eröffnet neue Dialoge über Design, Gesellschaft und Demokratie. Bewegungen machen die Wirkung architektonischer Räume erfahrbar und reflektieren deren Anpassung an menschliche Bedürfnisse. In den inklusiven Workshops wird Gestaltung als demokratischer, gemeinschaftlicher Akt erfahrbar, bei dem Teilhabe, Sinnlichkeit und Dialog zentrale Rollen spielen.
Tickets erhält man an der Theaterkasse und über die Homepage des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sowie an der Abendkasse im Kunsthaus Wiesbaden. Bitte beachten, dass an letzterer nur Kartenzahlung möglich ist. Die Zähltickets für die Workshops erhält man online.
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Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.
