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Kultur erleben

Memory in Action: Marcelo Brodsky

Marcelo Brodsky zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern Lateinamerikas. Als Fotograf, bildender Künstler und internationaler Menschenrechtsaktivist konzentriert er sich in seinem Werk insbesondere auf Bildsprache und Erinnerung. Das Kunsthaus zeigt vom 26. März bis 28. Juni 2026 eine Auswahl seiner Werke.

Eine Schulklasse mit Schülerinnen und Schülern auf dem Foto und handgezeichneten Notizen
The Class von Marcelo Brodsky, 1997.

Menschenrechtsverletzungen waren und sind ein zentrales Thema der Kunst von Marcelo Brodsky. Internationale Bekanntheit erlangte Marcelo Brodsky mit seiner Serie "Buena Memoria" (1997), die die Deportation und Ermordung einiger seiner Klassenkameraden und seines Bruders Fernando Brodsky während der Militärdiktatur in Argentinien thematisiert. Weitere Serien folgten, darunter "1968 – Das Feuer der Ideen", "Afrika im Kampf für die Freiheit", "Migranten" und "Spuren der Gewalt". Das Kunsthaus präsentiert eine Auswahl seiner Werke. Die Ausstellung wird kuratiert von Professor Dr. Márcio Seligmann-Silva.

Sie findet in Kooperation mit "MISHPOCHA: The Art of Collaboration" des Jüdischen Museum Frankfurt und im Rahmen von World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt.


Teaserfilm Memory in Action: Marcelo Brodsky

Einblicke in die Ausstellung Memory in Action
Teaserfilm Memory in Action: Marcelo Brodsky

Begleitprogramm

Ein facettenreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen begleitet die Ausstellung. Der Eintritt dazu ist im Kunsthaus frei.

Öffentliche Führungen mit Jessica Neugebauer-Boscheck

  • Donnerstag, 9. April 2026, 18 Uhr
  • Donnertag, 11. Juni 2026, 18 Uhr
  • Sonntag, 26. April 2026, 15 Uhr
  • Sonntag, 17. Mai 2026 – Internationaler Museumstag, 14 und 16 Uhr

Kuratoren-Führung mit Prof. Dr. Márcio Seligmann-Silva

  • Donnerstag, 18. Juni 2026, 18 Uhr

Kurze Nacht der Galerien und Museen – Open Doors im Altelierhaus

  • Samstag, 11. April 2026, 19 bis 24 Uhr

Die Ausstellung und die Ateliers im historischen Altbau sind geöffnet.

Lesung und Gespräch

  • Donnerstag, 21. Mai 2026, 19.30 Uhr

Michael Roth liest aus "Zonen der Angst. Über Leben und Leidenschaft der Politik". Moderation: Alexandra Eisen. Eine Veranstaltung von Wiesbaden liest im Sommer.

Podiumsdiskussion: Kampf gegen die Straflosigkeit – Argentiniens Militär vor Gericht

  • Mittwoch, 17. Juni 2026, 19 Uhr

Wolfgang Kaleck, Autor des Buches, Rechtsanwalt und Gründer des European Center for Constitutional and Human Rights, im Gespräch mit Michael Alvarez Kalverkamp, Representante Fundación Heinrich Böll Argentina/Uruguay/ Paraguay Oficina regional Buenos Aires (per Live-Zuschaltung). In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen. 

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