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sam - Stadtmuseum am Markt

Mitglieder des Vorstands des Fördervereins

Der Vorstand stellt sich vor.

Porträtfoto einer sitzenden Frau im lila Kleid
1. Vorsitzende: Erika Noack

1. Vorsitzende: Erika Noack

Ich liebe Herausforderungen und neue Dinge zu entdecken! Vorsitzende vom Förderverein Stadtmuseum Wiesbaden zu werden? – Auf die Idee wäre ich nie gekommen. Als ich angesprochen wurde, diese Position zu übernehmen, musste ich nicht lange überlegen und habe begeistert zugesagt.

Zu meiner Person:
Ich komme aus Norddeutschland und bin durch einen Zu-(Glücks)fall in Wiesbaden gelandet. Die historische Innenstadt, die Architektur z. B. am 1. Ring und das Grün an den Straßen hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Und da eines meiner Hobbys das Fotografieren ist, lieferte mir Wiesbaden jede Menge Motive. Mittlerweile dokumentiere ich mit Luftaufnahmen seit vielen Jahren die städtebaulichen Veränderungen. In der Vergangenheit von Wiesbaden zu stöbern gehört ebenfalls meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aus diesen beiden Vorlieben ergibt sich dann die Basis für Vorträge, Zeitungsartikel, Ausstellungen und veröffentlichten Büchern.

Zu meinen Visionen:
Ich möchte gemeinsam mit meinen Vorstandsmitgliedern und den Mitgliedern des Fördervereins das Stadtmuseum unterstützen. "Ein großzügiges Gebäude mit weitläufigen hohen Räumen für informative, spannende Ausstellungen und prächtige Sonderausstellungen, Bereiche für Veranstaltungen oder Diskussionsrunden und Möglichkeiten zum Treffen und für Gespräche." So sieht für mich das Stadtmuseum einer Landeshauptstadt aus!

Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. (Laotse).

Porträtfoto Andreas Bell
2. Vorsitzender: Andreas Bell

2. Vorsitzender: Andreas Bell

Das Angebot, im Förderkreis Sadtmuseum mitzuarbeiten, hat mich positiv überrascht. 

Ich freue mich, nun Vorstandsmitglied zu sein. Mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln möchte ich den Förderkreis unterstützen und vertreten.

Zu meiner Person:

Ich wurde in Wiesbaden am 23. September 1954 geboren. Studium in Wiesbaden an der ehemaligen Werkkunstschule/FH Wiesbaden mit Abschluss als Diplom-Kommunikationsdesigner. Mitinhaber der Werbeagentur Schwarz&Bell seit 1992, Inhaber der Agentur Bell seit 2005. Ich entwickle und realisiere Kommunikations-und Designlösungen in verschiedensten Bereichen. Meine Kompetenzen sind Corporate Design, Unternehmenskommunikation, Stadtmöblierung, Architektur- und Raumdesign und Produktdesign.  

Meine Vision: 

Das Bild, das mir vorschwebt, ist eine Landeshauptstadt Wiesbaden, die ihre Tatkraft und ihr Selbstbewusstsein wiederentdeckt. Dazu gehört, die Werte Wiesbadens zu erhalten, die Schätze und Architektur zu bewahren und zu pflegen. Mit meiner langjährigen Initiativen Arbeit für besondere Wiesbadener Projekte möchte ich dazu beitragen, dass diese Vision umgesetzt wird.

 

Porträt Dr. Isabel A. Hohle
Schriftleiterin: Dr. Isabel A. Hohle

Schriftleiterin: Dr. Isabel A. Hohle

Zu meiner Person:

Das Licht der Welt habe ich 1985 auf der anderen Seite der Mauer erblickt. Studium und Beruf haben mich aus einem kleinen Dorf in Thüringen über Xanten, Leipzig, Cardiff und Köln nach Wiesbaden geführt, wo ich 2017 meine Wahlheimat gefunden habe.
Schnell habe ich mich in die schöne Stadt, das Umland, die Geschichte und Kultur und natürlich in den regionalen Wein verliebt. Am Rhein habe ich mich sowieso schon immer wohl gefühlt.
Ich bin Archäologin, genauer gesagt Prähistorikerin, und habe viele Jahre auf Ausgrabungen gearbeitet, vor allem in Hessen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war ich mehrere Jahre bei der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt tätig und habe außerdem einige Monate die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Stadtmuseum Wiesbaden betreut. Ich freue mich sehr, mich nun im Vorstand des Fördervereins engagieren zu können.

 

Zu meinen Visionen:

Seit ich in Wiesbaden lebe, wundere ich mich, dass die Besonderheiten der Stadt - viel grüne Natur (der Rhein, der Taunus), die zahlreichen heißen Quellen (wahrscheinlich seit der Steinzeit beliebt) und Bäche, die abwechslungsreiche Geschichte (römisches Erbe, Entwicklung vom verschlafenen Städtchen zur Kurstadt und hessischen Landeshauptstadt) sowie die Vielfalt und Multikulturalität - so wenig gewürdigt werden. Ein modernes, großes (Stadt-)Museum könnte hier Brücken schlagen.
Als Bildungsorte stärken Museen die Demokratie, denn Bildung macht Menschen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb sehe ich in einem neuen (Stadt-)Museum nicht nur einen Ausstellungsort der regionalen Kultur- und Stadtgeschichte, sondern vor allem einen Ort der Teilhabe, der Begegnung und des Diskurses und wünsche mir ein Museum mit Haltung.

Porträtfoto eines Mannes
Schatzmeister: Dr. Daniel Burger-Völlmecke

Schatzmeister: Dr. Daniel Burger-Völlmecke

Zu meiner Person:
Aufgewachsen bin ich im Taunus und kam dort früh mit der Geschichte der Region in Berührung. Meinen Traum eines Archäologie-Studiums habe ich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz umgesetzt. Besonders prägend war für mich mein langjähriger Studentenjob am Römerkastell Saalburg, wo ich wertvolle Einblicke in die archäologische Museumsarbeit erhielt, von denen ich noch heute profitiere. Mein Weg führte mich von meiner Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu einer Dissertationsstelle an der Römisch-Germanischen-Kommission in Frankfurt über eine dreijährige wissenschaftliche Assistenzstelle an der Goethe-Universität Frankfurt an das Stadtmuseum Wiesbaden. Dort bin ich seit Mitte 2020 als Kurator für den archäologischen Bereich der Sammlung Nassauischer Altertümer zuständig.

Zu meinen Visionen:
"Hatten Sie noch die Sammlung Nassauischer Altertümer im Landesmuseum gesehen?" Diese Frage hörte ich häufig während meines Studiums in Mainz und in Freiburg. Die SNA schwebte stets wie ein Phantom über meinem Studium. Und nein, ich hatte die Dauerausstellung, die im Landesmuseum um 2002/2003 abgebaut wurde, nicht mehr gesehen. Heute als Kurator der SNA kann ich unmittelbar nachvollziehen, was die Schließung der Sammlung bedeutete – für die Fachwelt ebenso wie für die Öffentlichkeit. Die Folgen sind v.a. in der archäologischen Forschung durch „blinde Flecke“ in manchen Regionen bis heute zu spüren. Denn die SNA stellt nichts Geringeres als das historische Gedächtnis der westlichen Rhein-Main-Region dar. Die SNA der Forschung und der Öffentlichkeit im vollen Umfang wieder zugänglich machen ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Porträt Dr. Brigitte Streich
Beisitzerin: Dr. Brigitte Streich

Beisitzerin: Dr. Brigitte Streich

Zu meiner Person:

Geboren und aufgewachsen bin ich in Göttingen und habe an der dortigen Universität Geschichte und Historische Hilfswissenschaften studiert. Nach der Promotion folgte die Ausbildung für den höheren Archivdienst in Marburg und Koblenz. Erste berufliche Stationen führten mich an das Landeshauptarchiv Magdeburg und nach Celle zum dortigen Stadtarchiv. 2001 kam ich als Leiterin des hiesigen Stadtarchivs nach Wiesbaden. In den 18 Jahren dieser Tätigkeit habe ich die Stadt von vielen Seiten kennengelernt. Seit der Pensionierung engagiere ich mich ehrenamtlich im Denkmalschutz. Obwohl von Hause aus Mittelalterhistorikerin, finde ich alle Epochen der Wiesbadener Geschichte spannend und versuche in Vorträgen und Publikationen Interesse dafür zu wecken.

 

Zu meinen Visionen:

Die Wiesbadener Stadtgeschichte hat sehr unterschiedliche Facetten, die es wert sind, in ihrer ganzen Bandbreite einem breiten Publikum anschaulich präsentiert zu werden. Wie das gehen kann, das hat mir der Besuch eines modernen Stadtmuseums in einer größeren bayerischen Stadt im vergangenen Jahr gezeigt - für mich das berühmte „Aha-Erlebnis“. Aha, so kann es also auch gehen! Neue museale Techniken, unter anderem ein „Lebendes Buch“, waren eine höchst interessante Erfahrung und lassen den Besucher staunen. So stelle ich mir unser künftiges Stadtmuseum vor. Ich wünsche mir einen Ort der Begegnung, des prospektiven Sammelns, auch des Ausprobierens, einen Ort der unterhaltsamen Vermittlung historischer Fakten und, im guten Sinne, der „Belehrung“, einen Ort, den auch Kinder und Jugendliche gerne aufsuchen.

sam - Stadtmuseum am Markt

sam - Stadtmuseum am MarktStiftung Stadtmuseum Wiesbaden

Öffnungszeiten

Di bis So 11-17 Uhr

Do 11-20 Uhr

Verwaltung (postalische Adresse)

Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden

Bierstadter Str. 1

65189 Wiesbaden

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