Klangfarben
Mit dem Akkordeon können Musikfreundinnen und Musikfreunde am 19. April im Kettelerhaus in Biebrich in den musikalischen Frühling starten.
Das Akkordeon mit seiner außerordentlichen Klangbreite steht im Mittelpunkt des Konzerts des Akkordeon Club Wiesbaden (ACW) am Sonntag, 19. April, ab 16 Uhr im Kettelerhaus in Biebrich - Breslauer Straße 1 neben der Marienkirche am Rathenauplatz. Die Türen öffnen sich um 15.30 Uhr, der Eintritt zum Konzert ist kostenlos.
Die Spielgruppe des ACW eröffnet das abwechslungsreiche Programm mit einigen bekannten Jazzkompositionen und schwungvollen Volkstänzen und -liedern. Im Anschluss entführt das zwölfköpfige Orchester sein Publikum auf eine musikalische Reise: von französischem Chanson bis hin zu italienischen Hits und flottem Swing. Abgerundet wird das Programm durch zwei Originalkompositionen für Akkordeon, die die besondere Klangwelt des Instruments in den Mittelpunkt stellen.
Bei einigen Musikstücken wird das vereinseigene Elektronium, eine besondere Version des Synthesizers als Akkordeon, die musikalischen Klangfarben erweitern. Es konnte mit Hilfe eines Zuschusses des Wiesbadener Kulturamtes und des Biebricher Ortsbeirats wieder Instand gesetzt werden. In der Konzertpause gibt es eine Bewirtung und am Ende freut sich der Verein über eine Spende von allen, denen das Konzert gefallen hat.
Der ACW ist ein Biebricher Musikverein mit einer mittlerweile 42-jährigen Geschichte. Sein rundes Jubiläum feierte er im Mai 2024 im Biebricher Schloss vor großer Kulisse und begeistertem Publikum. Das Akkordeon, ein echter Weltenbummler unter den Instrumenten, wurde von den deutschen Landesmusikräten zum "Instrument des Jahres 2026" gewählt. Zu Recht, wie die Musikerinnen und Musiker des ACW meinen. "Mit jeder Bewegung seines Balgs atmet es Musik. Mal entfaltet es die Klangfülle eines ganzen Orchesters, mal ist es ganz zart und lädt zum Träumen ein. Diese beeindruckende Bandbreite und Wandlungsfähigkeit machen das Akkordeon zu einem ausdrucksstarken Instrument, das international den Klang vieler Kulturen geprägt hat", heißt es in der Begründung für diese Wahl.
