SVWW: Vorletztes Heimspiel 2:3 gegen Osnabrück
Am 36. Spieltag empfing der SVWW den Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga, den VfL Osnabrück und unterlag am Ende mit 2:3 Am 37. Spieltag geht es am Samstag, 9. Mai 2026, um 14 Uhr zum nächsten Aufstiegskandidaten Energie Cottbus.
Gastspiel bei Energie Cottbus
Und es geht Schlag auf Schlag: Nur einen Spieltag nach dem 2:3 im Heimspiel gegen den Meister der 3. Liga und Aufsteiger in die 2. Bundesliga, den VfL Osnabrück, gastiert der SVWW von Trainer Scherning am Samstag, 9. Mai, um 14 Uhr beim Tabellenzweiten Energie Cottbus. Da es zwischen den Teams von Platz zwei bis vier noch um den zweiten direkten Aufstiegsplatz beziehungsweise um die Relegation geht, hat das Team von Coach Pele Wollitz nichts zu verschenken. Ein vorletzter schwerer Gang für den SVWW.
Heimspiel: Starkes Spiel beim 2:3 gegen Meister Osnabrück
Wiesbadens Trainer Scherning nahm nach dem 2:2 in Aue zwei Wechsel vor und brachte Schleimer und Greilinger für May (Rotsperre) und Kalem. Und es ging gleich ordentlich los in der Brita-Arena, denn in der fünften Minute hatte Kopacz die erste Chance für den neuen Drittliga-Meister. Und nach 14 Minuten traf Wiesbadens Greilinger nach einem schönen Solo nur den Posten. Nur drei Minuten später verhindert Torwart Stritzel gegen Meißer spektakulär den Rückstand. Und in der 32. Minute gelang dann Wiesbadens Gözüsirin mit einem Traumtor aus 35 Metern zum 1:0 für den SVWW. Nur vier Minuten später vergab Flotho aus guter Situation und schoss den Ball einfach über das Tor. Danach ging es mit dem 1:0 für Wiesbaden in die Pause.
Die Gäste hatten zu Beginn des zweiten Durchgangs zwar gleich die Zügel in der Hand, doch der SVWW stand zu dieser Zeit sicher. Doch auch die Gastgeber versuchten in der Anfangsphase nach vorn zu spielen. In der 59. Minute war es dann soweit und der Meister kam durch seinen Youngster Badjie zum Ausgleich, schon dessen neuntes Saisontor. Und nur zwei Minuten später hätte Badjie fast zum 2:1 getroffen, doch er verfehlte das leere Tor, Stritzel hatte er schon ausgespielt. Doch die glücklichen Gäste aus Niedersachsen waren nun am Drücker und erzielten nach 68 Minuten das 1:2 aus Wiesbadener Sicht. Zudem fiel das 2:1 durch ein Eigentor des SVWW-Abwehrmannes Gillekens, maximal unglücklich nach einer guten ersten Halbzeit. Und nur drei Minuten später hätte Meißner fast schon erhöht, doch sein Ball ging neben das Tor. Dann fiel in der 86. Minute aus dem Nichts das 2:2 für den SVWW durch Agrafiotis. Und nach zwei weiteren Chancen für die Gäste traf Tscheche in der Nachspielzeit zum 3:2 für den VfL. Und dann war Schluss, bei Osnabrück wird mit dem 3:2 der Aufstieg und die Meisterschaft gefeiert, der SVWW ist nach dem 2:3 in einem guten Spiel nur noch Neunter, aber die Tendenz zeigt nach unten.
Aufstellungen und Tore
SVWW: Stritzel - Neubert, Gillekens, Janitzek - Mockenhaupt, Bogicevic, Gözüsirin, Greilinger - Kaya, Schleimer, Flotho - Wechsel: Kalem für Kaya und Stehle für Mockenhaupt (beide 79.), Agrafiotis für Neubert (81.) - Trainer Scherning
VfL: Jonsson - Janotta, J. Müller, Wiemann - P. Kammerbauer, Br. Henning, B. Jacobsen, F. Christensen, Kopacz, Lesueur - R. Meißner - Wechsel: Badjie für F. Christensen (46.), Pröger für Lesueur (65.), Riesselmann für Kopacz und Tesche für Br. Henning (beide 76.), F. Wagner für B. Jacobsen (85.) - Trainer Schultz
Tore: 1:0 Gözüsirin (32.), 1:1 Badjie (59.), 1:2 Gillekens (68., Eigentor), 2:2 Agrafiotis (86.), 2:3 Tscheche (90. + 2)
Fans: 7.867
