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Stadtarchiv: „Jugendstil in Wiesbaden?“ und „Hans Christiansen“
Mit „Jugendstil in Wiesbaden?“ und „Hans Christiansen“ finden am Sonntag, 26. Mai, um 11.30 Uhr gleich zwei Ausstellungseröffnungen im Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, statt. Der Eintritt ist frei.
Wiesbaden feiert 2019 das „Jugendstil-Jahr“. Daran beteiligen sich das Stadtarchiv und die Kunstarche mit jeweils einer Ausstellung. Die Bezeichnung „Jugendstil“ - für die Epoche von etwa 1895 bis 1910 - leitet sich von der Münchner Zeitschrift „Jugend“ ab, die seit dem Erscheinen ihres ersten Jahrgangs 1896 ein Sprachrohr dieser künstlerischen Bewegung war. Diese Stilbewegung war kein deutsches, sondern ein europäisches Phänomen und hatte in jedem Land einen anderen Namen sowie durchaus unterschiedliche Erscheinungsformen. Der Jugendstil in Deutschland zeichnete sich unter dem Einfluss Frankreichs und Belgiens durch florale und ornamentale Formen, aber auch unter dem Einfluss der Wiener Secession durch strengere, geometrische Formen aus. Für die Ausbreitung des Jugendstils in Deutschland war Darmstadt von herausragender Bedeutung. Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein ließ bereits vor 1900 Räume im Neuen Palais in Darmstadt von englischen Jugendstilkünstlern einrichten. Im Gegensatz zu Darmstadt ist der Jugendstil in Wiesbaden wenig beachtet worden. Lediglich die Denkmalpflege wies mit ihren Publikationen auf das Phänomen an Bauwerken der Stadt hin.

Das Stadtarchiv präsentiert Fotografien von Michael Lebed mit bekannten und unbekannten „Jugendstil“-Bauten und -Bauelementen in Wiesbaden.

Zeitgleich mit der Ausstellung des Stadtarchivs eröffnet die Kunstarche eine Einzelausstellung über Hans Christiansen als „Gesamtkunstwerker“ des Jugendstils. Er lebte von 1911 bis zu seinem Tod 1945 mit seiner eleganten Frau Claire und drei Kindern in Wiesbaden in der Wilhelmstraße 17. Ein Weltbürger und Grandseigneur, fertigte er Entwürfe für Mode und verfasste philosophische Schriften. Im Brotberuf war er auch Porträtmaler und Professor an der hiesigen Kunstgewerbe-Schule und Volkshochschule. Seine Mitarbeit an „Jugend – Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“ (1897) wie seine große Schaffenskraft in seinen Darmstädter Jahren 1898 bis 1911 kann aufgrund von Leihgaben aus der Sammlung Kirsch und historischer Fotos gezeigt werden.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
"Mädchen mit Vögeln", "Jugend" 27/1898
"Mädchen mit Vögeln", "Jugend" 27/1898
Dambachtal 20, Wiesbaden. Architekten: Werz & Huber (1901), Wandmalerei: Hans Christiansen
Dambachtal 20, Wiesbaden. Architekten: Werz & Huber (1901), Wandmalerei: Hans Christiansen

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