Dietmar Riemann - Innere Angelegenheiten
Das Kunsthaus zeigte vom 28. September – 26. November 2023 die Ausstellung "Dietmar Riemann - Innere Angelegenheiten". Die Fotografien thematisieren Fragen der (fehlenden) Freiheit, zwischenmenschlicher Beziehungen und menschlicher Existenz ganz grundsätzlich.
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Dietmar Riemann - Innere Angelegenheiten
Wände, Mauern, Zäune und Schaufenster, aber auch das Leben im Altersheim oder das Freizeitvergnügen auf der Trabrennbahn: Dietmar Riemann fotografierte in den 1970er und 1980er Jahren verschiedenste Facetten des alltäglichen Lebens in der DDR. Sein reicher Bilderfundus ist nicht nur ein Ausweis des persönlichen Befindens in einer schwie rigen politischen Situation, sondern spiegelt auch gesellschaft liche Belange. Die Fotografien thematisieren Fragen der (fehlenden) Freiheit, zwischenmenschlicher Beziehungen und menschlicher Existenz ganz grundsätz lich. Dazu gehören systemkritische Blicke auf Szenen in einem Altersheim,
marode Industrie einrich tun gen, Menschen mit geistiger Behinderung, aber auch augenzwinkernde Blicke auf das Freizeit vergnügen auf der Trabrennbahn. Riemann wurde 1950 in Sachsen geboren und lebte mit seiner Familie bis 1989 in Ost-Berlin. Erst kurz vor dem Zusammenbruch der DDR wurde nach knapp vierjähriger Wartezeit seinem Antrag auf Ausreise und Entlassung aus der Staatsbürgerschaft stattgegeben, und die Familie siedelte nach Westdeutschland um.
Riemann lebt und arbeitet in der Nähe von Heidelberg.







