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Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken

Artikel

Ende der 1960er-Jahre entschied der Wiesbadener Magistrat, die Städtischen Krankenanstalten unter einem Dach zu vereinen und ein Zentralklinikum zu errichten. Am 15.11.1973 fiel in der Stadtverordnetenversammlung die Entscheidung zugunsten des rund 22 ha großen Geländes auf dem Freudenberg.

Nach dem Ankauf des Areals vom Bund und sechsjähriger Bauzeit erfolgte am 18.10.1982 der Bezug des neuen Hauptgebäudes. Das Klinikum wurde nach dem hessischen Sozialminister Dr. Horst Schmidt benannt. 1984 eröffnete die Kinderklinik, die bis heute architektonisch als eine der modernsten und schönsten Kinderkliniken Deutschlands gilt. 1992 wurden eine Neurochirurgische Klinik, im Jahr darauf ein eigenes Ausbildungszentrum eingeweiht. Es folgte die Errichtung der Psychiatrie im Süden des Geländes mit über 94 stationären Betten, einer Tagesklinik sowie einer psychiatrischen Institutsambulanz. Die Neubauten des Instituts für Labordiagnostik und Hygiene sowie des Instituts für Pathologie und Zytologie und 2010 der Umzug der Intensivstation schlossen sich an.

Die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken sind Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und verfügen als Klinikum der Zentralversorgung über 24 Fachabteilungen und vier Institute. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Behandlung und wissenschaftlicher Untersuchung im Bereich der Onkologie.

2012 wurden die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken durch die Rhön Klinikum AG, 2014 von der Helios Region Hessen übernommen. Derzeit steht die Frage eines Neubaus der HSK auf dem Programm.

Literatur

Peters, Helge; Weber-Schnee, Beate: 125 Jahre Klinikum der Landeshauptstadt Wiesbaden, Wiesbaden 2004.

Zeitungsausschnittsammlung Stadtarchiv Wiesbaden, "Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken".

Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken: Kinderklinik, 1985 wiesbaden.de/ Stadtarchiv Wiesbaden, F001-501, Urheber: Joachim B. Weber
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